Entwurf für den Terminalanbau am Flughafen Basel: Soll bis 2030/2031 fertig sein.

Siegerentwurf steht festSo wird der Flughafen Basel um- und ausgebaut

Der Zwei-Länder-Flughafen wird sein Terminal erweitern und modernisieren. Jetzt hat der Airport Basel/Mulhouse entschieden, wer das Projekt wie umsetzen soll.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Matthias Suhr nahm kein Blatt vor den Mund: «Der landseitige Terminal-Ausbau ist ein Projekt zur Steigerung der heute ungenügenden Passagierqualität», sagte der Chef des Flughafens Basel/Mulhouse/Freiburg im vergangenen Herbst im Gespräch mit aeroTELEGRAPH. «Aktuell läuft die Ausschreibung.»

Jetzt ist eine Entscheidung gefallen - noch bevor Suhr am 1. April sein Amt an seinen Nachfolger Tobias Markert übergibt. «Das Gewinnerprojekt und die Bauleitung für den Anbau an der öffentlich zugänglichen Ostfassade des Terminals stehen fest», teilt der Euro Airport am Donnerstag (20. März) mit. Eine Arbeitsgemeinschaft der Unternehmen DRLW Architectes, Vischer Architekten, Egis Bâtiment Nord Est, Gruner und LAP'S wird mit der Planung und der Realisierung des Projekts beauftragt.

Renovierung und Erweiterung

«Es handelt sich um ein binationales französisch-schweizerisches Team, das stark in der Region verwurzelt ist», so der Zwei-Länder-Flughafen. Das Projekt umfasst die Renovierung und Erweiterung der Terminalinfrastruktur im öffentlich zugänglichen Bereich bis 2030/2031.

Der Flughafen Basel hat beschlossen, das Projekt EMT (Evolution Modulaire du Terminal) umzusetzen, das darin besteht, die Terminalinfrastruktur zu erweitern und zu renovieren. Das Projekt ist in trennbare Module aufgeteilt, die schrittweise umgesetzt werden können.

Sicherheitskontrollen im neuen Gebäude

Das erste Modul Landside umfasst einen Anbau von rund 14.000 Quadratmetern an der Ostfassade des Terminals und die Renovierung von 15.000 Quadratmetern im bestehenden Terminal. Im Zuge dieser Arbeiten wird auch die Zufahrt zum Terminal neu organisiert.

Terminalanbau: So soll er aussehen. Bild: DRLW Architectes

«Das Projekt konzentriert die Sicherheitskontrollen für die Passagiere im neuen Gebäude und optimiert die Wegführung », heißt es in der Mitteilung des Flughafens Basel/Mulhouse. Neben der Verbesserung der Servicequalität soll das Projekt so auch Einsparungen bei den Betriebskosten für die Sicherheit möglich machen.

«Platz im Terminal viel zu klein»

Der Baubeginn ist für 2027 geplant, die Fertigstellung des neuen Gebäudes für 2030/2031. Vorher setzt der Flughafen auf einen Aktionsplan, um die Servicequalität bis 2026 zu verbessern. Einige Projekte sind bereits abgeschlossen (Renovierung des Ankunftsbereichs), andere befinden sich in der Umsetzung (Neugestaltung der Gastronomie) oder in Planung (Renovierung der Sanitäranlagen, Beschilderung, Verbesserung der Gatebereiche).

Flughafenchef Suhr hatte im vergangenen Herbst auch erklärt, warum all das nötig ist. Grund sei, dass der Flughafen nicht für acht bis neun Millionen Passagiere gebaut wurde. «Als er geplant worden war, landeten hier Flugzeuge mit 50 bis 70 Passagieren, heute sind es solche mit 160 bis 225 Plätzen», so Suhr. «Daher ist der Platz im Terminal viel zu klein.»

Mehr zum Thema

Der Vorgänger auf Schweizer Seite: Der Flugplatz Basel-Sternenfeld in Birsfelden, hier im Jahr 1928.

Wie der einzige Zweiländer-Flughafen der Welt entstand

Matthias Suhr: «Es ist politisch nicht gewünscht, dass wir eine Fernverkehrsanbindung haben.»

«Ab Basel könnten tägliche Langstreckenflüge in die USA angeboten werden»

ticker-basel-bsl

Flughafen Basel/Mulhouse/Freiburg bekommt gleich zwei Hotels

ticker-basel-bsl

Flughafen Basel/Mulhouse/Freiburg nimmt Hauptpiste früher wieder in Betrieb

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies