Der neue Flugsteig A weist großzügige Warteräume auf.

Neuer Flugsteig ARom-Fiumicino hübscht sich auf - und hat jetzt ein Museum für antike Kunst

Rom-Fiumicino baut aus und modernisiert. Ein erster Teil des Projekts wurde jetzt eröffnet. Für Abflüge zu Zielen im Inland und im Schengenraum gibt es einen neuen Flugsteig.

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Knapp 45 Millionen Fluggäste fertigte der größte Flughafen von Rom vor der Pandemie ab. Damit begnügt er sich aber nicht mehr. Vor einem Jahr stellte er ehrgeizige Wachstums- und Ausbaupläne vor. Bis zum Jahr 2046 sollen in Fiumicino eine dritte Piste, ein neues Terminal, neue Gates für Langstreckenflüge, eine Verbindungsbahn sowie neue Bahnlinien in die umliegenden Städte gebaut werden. Kostenpunkt: 8,2 Milliarden Euro.

Ein Projekt wurde bereits früher in Angriff genommen und nach fünf Jahren Bauzeit am Mittwoch (18. Mai) eröffnet. Terminal 1 von Rom-Fiumicino hat einen neuen Flugsteig für Inlandsflüge und Flüge in den Schengenraum in Betrieb genommen. Molo A, wie er heißt, ist mit einer Fläche von 37.000 Quadratmeter auf sechs Millionen Reisende jährlich ausgelegt. Er besitzt 23 Gates, wovon 13 mit Fluggastbrücken direkt mit dem Gebäude verbunden sind.

Mit echter Statue des Apollo

Auf der untersten Etage sind neben Haustechnik auch Dienste wie die Gepäckverteilung beheimatet. Sie liegt unter Meereshöhe, dadurch soll das Gebäude weniger protzig wirken. Über der Erde gibt es Gates und Wartezonen, 21 Läden, Bars und Restaurants, Kinderbetreuungszonen sowie eine Lounge.

Für die Verbindung zwischen Terminal 1 und dem neuen Flugsteig A hat sich Rom-Fiumicino etwas Besonderes ausgedacht. Hier ist ein kleines archäologisches Museum entstanden. Ausgestellt sind sieben originale antike Artefakte aus der untergegangenen Stadt Ostia, so etwa eine Statue von Apollo. Damit soll das Bewusstsein für den historischen und künstlerischen Wert des Gebiets, in dem sich der Flughafen Fiumicino befindet, gefördert werden.

Auch Lufthansa benutzt den Flugsteig A

Das 254 Meter lange und 38 Meter breite Gebäude weist große Fensterflächen und Oberlichter auf. Dadurch ist es sehr hell und braucht wenig elektrisches Licht. Das hilft, Energie zu sparen. Zugleich produziert das Gebäude dank Solarpanels selbst Energie. Genutzt wird Molo A unter anderem auch von Lufthansa, Austrian, Air France oder Vueling.

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