Koffer am Flughafen Hongkong: Bald schneller bei den Passagieren?

HongkongAirlines sollen pro ausgeladenen Koffer zahlen

Der Flughafen Hongkong übergibt die Gepäckabfertigung in neue Hände. Den Fluggesellschaften drohen dadurch zusätzliche Kosten.

Top-Jobs

TAA Logo

Sales Desk Agent

Feste Anstellung
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Ambulanzflüge
.

Ausbildung zum Apron Controller (m/w/d) am Flughafen Frankfurt

Frankfrut
Vorfeldkontrolle
FRA-Vorfeldkontrolle GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
aaa aviation academy austria logo

Fluglehrer/-in FI(A) mit Funktion Deputy CFI

Vollzeit
Aviation Academy Austria
Flugschule
Feste Anstellung
Top jobs
Wiener Neustadt - LOAN
Österreich
aaa aviation academy austria logo

Fluglehrer/-in FI(A)

Vollzeit
Aviation Academy Austria
Flugschule
Feste Anstellung
Top jobs
Wiener Neustadt - LOAN
Österreich

Das schmeckt den Fluggesellschaften gar nicht: Wie die Zeitung South China Morning Post berichtet, kommt auf sie am Flughafen Hongkong eine neue Gebühr zu. Grund sind offenbar Probleme beim Ausladen des Gepäcks. Bodenabfertigungsfirmen kümmern sich zurzeit darum, die Koffer und Taschen aus dem Flugzeug auf Wagen umzuladen und vor dort in die Gepäckbandanlage. Die Flughafenbehörde als Betreiber des Airports zeigt sich unzufrieden mit der Personalsituation der Firmen und will nun das System ändern.

Demnach sollen künftig extern angeheuerte Arbeiter das Gepäck von den Wagen in die Bandanlage befördern. Dafür sollen 1,32 Hongkong-Dollar oder 0,14 Euro pro Gepäckstück fällig werden, schreibt die Zeitung unter Berufung auf zwei nicht näher genannten Quellen. Die Behörde wollte gegenüber dem Blatt die Höhe der Gebühr nicht bestätigen, erklärte aber, man verdiene nichts daran, sondern die Gebühr decke lediglich die Kosten.

Effiziente Lieferung an Passagiere

«Ziel dieser neuen Regelung ist es, an jedem der Gepäckausgabebänder ausreichend Personal zur Verfügung zu stellen, damit die Gepäckstücke effizient an die Passagiere ausgeliefert werden können», erklärte eine Sprecherin der Behörde. Zudem sagte sie, man verhandle schon seit rund zwei Jahren mit Bodenabfertigungsfirmen und Fluglinien.

Laut einer der Quellen der Zeitung sollte die Umstellung zuerst ohne zusätzliche Kosten erfolgen, vor einigen Monaten habe sich dies jedoch geändert. Nun würden sich viele Fluggesellschaften sträuben, da zwar die Bodenabfertigungsfirmen die Gebühren zahlen müssten, diese aber wohl an die Airlines weitergeben würden.

Weniger Verdienst für neue Arbeiter

Die Behörde hat die Firma Express International Development mit der Rekrutierung der neuen Arbeiter beauftragt. Das Unternehmen erklärte, den Großteil der 200 benötigten Arbeitskräfte bereits eingestellt zu haben. Der monatliche Verdienst liege bei 11.500 Hongkong-Dollar (1260 Euro) plus Zuschlägen. Zum Vergleich: Die Bodenabfertigungsfirma Jardine Aviation gab ein Einstiegsgehalt von 14.000 Hongkong-Dollar (1530 Euro) an.

Die Zeitung schreibt, dass 2015/16 am Flughafen Hongkong rund 80.000 Gepäckstücke pro Tag ein- und ausgeladen wurden. Seitdem seien die Passagierzahlen des Airports allerdings noch einmal von 68 Millionen auf 73 Millionen pro Jahr gestiegen.

Mehr zum Thema

Eine Vorschau: So sollen Logo und Schriftzug von South Pacific Airlines aussehen

Neue Airline macht sich in Hongkong startklar

boeing 777 300 er cathay pacific hongkong taipeh

Fluggäste von Cathay Pacific müssen 28 Stunden in Boeing 777 verbringen

Meike-Cathérine Bambach, Gastgeberin BelArosa Chalet

«Zwischen Taifunlandung in Hongkong und Kindergiraffen an Bord»

ticker-hong-kong-hkg

Taifun zieht heran: Flughafen Hongkong bereitet sich auf Wipha vor

Video

phoenix sandsturm
Ein riesiger Sandsturm hat die Millionenstadt Phoenix und ihre Umgebung getroffen. Auch der Flughafen ist betroffen.
Timo Nowack
Timo Nowack
garuda indonesia special livery
Die Nationalairline Indonesiens feiert die Unabhängigkeitserklärung des Landes vor 80 Jahren. Dafür ließ Garuda eine Boeing 737 künstlerisch gestalten.
Timo Nowack
Timo Nowack
hurrikan erin noaa
Die Hurrikan-Jäger der amerikanischen Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA haben sich den Wirbelsturm Erin mit ihrem Turbopropflugzeug ganz aus der Nähe angeschaut - gerade, als dieser an Kraft weiter zulegte.
Timo Nowack
Timo Nowack