Ein Airbus A320 von Air France am Flughafen Orly: Ab 2026 will die Fluggesellschaft alle Flüge auf Charles de Gaulles konzentrieren.

Transavia übernimmtAir France verlässt Paris-Orly - mit einer Ausnahme

Die französische Airline konzentriert sich in Paris künftig auf den Flughafen Charles de Gaulle. Ab 2026 ist in Orly nur noch die Gruppen-Billigtochter Transavia aktiv. Abgesehen von einer Ausnahme.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

«Orly, c'est fini», Orly, es ist vorbei, schreibt die französische Zeitung Le Figaro. Denn es ist aus zwischen Air France und dem Flughafen im Pariser Süden. Die Fluglinie zieht sich aus Orly zurück, wie zuerst französische Medien berichteten und empörte Politiker bei X (ehemals Twitter) verkündeten - und wie mittlerweile auch Air France bestätigt hat.

Die Airline überlässt das Feld am kleineren Pariser Airport der Air France-KLM-Konzerntochter Transavia. Alle Strecken, die Air France in Paris-Orly bedient, werden dann ans Drehkreuz Charles de Gaulle verschoben. Eine Ausnahme wird es allerdings geben: Die Verbindungen von/nach Korsika werden weiterhin ab Paris-Orly angeboten.

Umzug bis 2026

Bis 2026 soll der Umzug vollzogen sein. Air France nennt als Grund für den Rückzug einen massiven Rückgang an Inlandsflügen in Orly. Die Fluggesellschaft spricht von rund 40 Prozent weniger Flügen in den vergangenen vier Jahren. Gründe seien weniger berufliche Reisen und ein vermehrter Umstieg auf die Bahn.

Den betroffenen Beschäftigten will das Unternehmen eine gleichwertige Beschäftigung am Flughafen Charles de Gaulles ermöglichen, denn der Personalbedarf am größten Flughafen der Airline bleibe auch mit dem Wechsel 2026 hoch. In Kürze werde man die Personalvertretungen detailliert informieren und Verhandlungen mit Gewerkschaften beginnen.

Kritik aus der Politik

Der Schritt gefällt nicht allen. So beschwert sich etwa Eric Ciotti, Präsident der Partei Les Républicains, bei X (ehemals Twitter), dass die Entscheidung ohne Absprache mit den betroffenen Regionen, die Flüge verlieren könnten, getroffen worden sei. Sie sei «beschämend und skandalös».

Mehr zum Thema

Die bestellten Airbus A350 über Amsterdam und Paris: Könnten so aussehen.

Air France-KLM kauft bis zu 90 Airbus A350 - auch für KLM

Der erste Airbus A350 von Air France: KLM gibt ihre Oder an die Franzosen ab.

Air France und KLM machen Fliegertausch

A320 Neo mit der Seriennummer 11918: In der Endmontage.

Hier zeigt sich der erste Airbus von Transavia

ticker-air-france

Air France eröffnet modernisierte La Première Lounge in Paris

Video

iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Unglücksort: Das Wrack der ATR 72 von Voepass.
Schon lange vor dem Absturz der ATR 72 mit 62 Toten waren bei Voepass Probleme mit Wartung und Enteisung bekannt. Dennoch wurde laut Erkenntnissen der brasilianischen Bundespolizei nicht konsequent gehandelt. Ihre Ermittlungen belasten die Fluggesellschaft - aber auch die Luftfahrtbehörde Anac.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack