Passagiere am Flugsteig: Vielflieger sorgen sich um Status bei Meilenprogrammen.

Flugabsagen Vielflieger bangen wegen Coronavirus um ihren Status

Zehntausende Flüge müssen wegen der Corona-Krise gestrichen werden. Um keine Vielflieger zu verlieren, passen erste Fluggesellschaften ihre Loyalitätsprogramme an.

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Immer mehr Fluglinien bieten ihren Passagieren die kostenlose Umbuchung von Flügen an. Wegen des Coronavirus hat die Reiseaktivität weltweit stark abgenommen. Airlines sparen durch das Angebot Kosten durch Entschädigungen bei Stornierungen, sollte es dazu kommen.

Doch mit Kulanz können sie auch die Bindung der Kunden an sich stärken. Für sie dabei besonders wertvoll sind Vielflieger - oft fliegen diese in Premium-klassen und sorgen somit für regelmäßige und hohe Einnahmen. Um diese Passagiere bei der Stange zu halten, passen einige Fluglinien denn auch ihre Vielfliegerprogramme an.

Singapore Airlines lässt alle Vielflieger aufatmen

Viele Kunden von Loyalitätsprogrammen haben mittlerweile Sorge, in diesem Jahr aufgrund des Coronavirus nicht mehr ihren aktuellen Status halten zu können, berichtet die Zeitung Financial Times. Nicht nur Flugausfälle sorgen dafür, dass die Kunden von Meilenprogramme aktuell nicht wie gewohnt Bonuspunkte sammeln können. Viele Unternehmen verhängen zum Schutz ihrer Angestellten auch Geschäftsreiseverbote. Und für den Status muss man eben reisen.

Immerhin gehen einige Airline auf die Kunden zu: Singapore Airlines etwa hat beschlossen jedem Kunden ihres Vielfliegerprogramms ein Jahr mehr Zeit zu geben, seinen Status zu verlängern. Hongkongs größte Fluglinie Cathay Pacific gewährt Passagieren ihres Treueprogramms zur Aushilfe bis zum April ab einem gewissen Status zusätzliche Bonuspunkte. Europäische und amerikanische Fluglinien wie British Airways, Virgin Atlantic, Lufthansa oder Delta Air Lines haben ihre Meilenprogramme bisher nicht angepasst.

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