Recaro-Chef Mark Hiller: Stellt bei der Messe AIX 2025 in Hamburg  den neuen R2 Sprint vor.

R2 SprintRecaro bietet neuen Sitz für Kunden, die es eilig haben

Nur acht Wochen von der Bestellung bis zur ersten Auslieferung: Recaro setzt sein Sprint-Programm mit einem neuen Sitz fort - mit weniger Gewicht und weniger Farbauswahl.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Im Jahr 2019 beschloss Recaro, ein Programm für Leasingfirmen aufzulegen. Denn diese wichtigen Kunden hatten dem deutschen Flugzeugsitzhersteller signalisiert: Wir brauchen Sitze, die schnell verfügbar sind.

So entwarf Recaro eine vordefinierte Version des Economy-Sitzes BL3530 für Airbus A320 und Boeing 737 und versprach: Acht Wochen nach Bestellung beginnen die Auslieferungen. Als Farben zur Auswahl standen: Hellblau, Dunkelblau, Hellgrau, Dunkelgrau und Rot. Erste Kundin wurde im März 2020 Air Lease Corporation.

Der R2 wird Recaros neuer Sprinter

Jetzt stellt der Sitzhersteller den Nachfolger für den BL3530 Sprint vor: den R2 Sprint. Beim R2 handelt es sich um eines der beiden aktuellen Economy-Class-Modelle von Recaro für die Kurz- und Mittelstrecke. In der Sprint-Version kann der Kunde die Sitze nicht wie üblich konfigurieren, sondern sie sind standardisiert.

USB-Ladebuchse am R2 Sprint: Ist optional.

Die einzigen Auswahlmöglichkeiten: Kunden können entscheiden, ob sie den R2 Sprint mit oder ohne Tischchen fürs Handy oder Tablet wählen und mit oder ohne USB-Ladebuchse. Zudem gibt es nur noch zwei Sitzfarben zur Auswahl: Dunkelblau und Dunkelgrau, da zuvor ohnehin rund 90 Prozent der Bestellungen darauf entfielen.

Acht Wochen statt mindestens acht Monate

«Der R2 Sprint wiegt nur 10,3 Kilogramm», erklärt Tim Gänger, bei Recaro für den Kundenservice zuständig, auf der Kabinenmesse AIX 2025. «Das sind 1,3 Kilogramm weniger als der BL3530 Sprint.»

Auch beim neuen Sprint-Sitz beginnt das Unternehmen acht Wochen nach Bestellung mit den Auslieferungen. Zum Vergleich: «Auf der Kurzstrecke bewegt man sich sonst durchschnittlich zwischen acht und zwölf Monaten», ordnet Gänger ein.

Recaro hat Vorrat in China stehen

Um die schnellen Lieferungen zu ermöglichen, hat Recaro in China stets fünf sogenannte Shipsets à 180 Sprint-Sitzen auf Vorrat stehen - insgesamt also 900 Sitze. Zudem hat das Unternehmen in sieben Sprachen Aufkleber mit obligatorischen Hinweisen vorbereitet - denn zum Beispiel in China muss oben immer Chinesisch stehen.

Ebenfalls optional: Der Handy- oder Tablet-Halter.

Die größten Kunden sind Leasingfirmen. Sie kaufen Sprint-Sitze sowohl für neue Jets, als auch für solche, die von Kunden zurückkommen. Aber auch kleine Fluggesellschaften, die keine großen Flotten haben, gehören immer wieder zu den Kunden.

Mehr zum Thema

Recaro-Chef Mark Hiller: Hat auch immer mehr Embraer-Betreiber als Kunden.

«Es gibt nichts Schlechteres, als eine neue Kabine anzukündigen, aber noch Jahre ausschließlich mit der alten fliegen zu müssen»

Safrans Business Class Suite für Riyadh Air: Eine Zulassung ist bisher noch nicht bestätigt.

Sitze «fallen einer nach dem anderen im Test durch»: Airlines, Hersteller und Behörden kämpfen gegen schleppende Zulassungen

Economy-Sitz von Recaro mit eingeschobenem Flaschen- und Handhalter: Spart Gewicht.

Machen Billigflieger künftig auch die Tische kostenpflichtig?

ticker-recaro

Recaro steigert Umsatz und plant Produktionssteigerung beim Langstreckensitz R3

Video

boeing 777 klm amsterdam durchstarten
Eine Boeing 777 von KLM startete bei der Landung in Amsterdam bei starkem Seitenwind durch. Ein Video zeigt den entscheidenden Moment.
Timo Nowack
Timo Nowack
privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg