Easyjet-Flieger: In Luton kann man bald mit der Limousine hinfahren.

EasyjetMit der Limousine zum Billigflug

Mit der schwarzen Limousine übers Rollfeld fährt man normalerweise in Richtung eines luxuriösen Privatjets. In London Luton können das nun auch Easyjet-Reisende tun.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

London Luton ist nicht das, was man sich unter einem exklusiven Flughafen vorstellt. Weit außerhalb und gerade in der Ferienzeit hoffnungslos überfüllt, zudem veraltet, ist er das klassische Billigairline-Drehkreuz. Und ganz in diesem Sinne hat dort auch Easyjet ihren Sitz.

Dennoch werden auch für die britische Fluggesellschaft gut zahlende Kunden wichtiger. Und die werden von der Atmosphäre in Flughäfen wie Luton vielleicht teilweise abgeschreckt. Daher hat sich Easyjet einen neuen Service einfallen lassen. Passagiere können sich dabei fühlen wie bei einer Reise mit Privatjet – allerdings nur bis zum Einsteigen.

Warten in der Luxus-Lounge

Der zusammen mit dem Anbieter Signature entwickelte Service erlaubt es Gutbetuchten, statt das Passagierterminal das Privatjetterminal zu nutzen. Luton ist entgegen seines Rufs die größte Basis für Privatfliegerei in Großbritannien. Stars wie Brad Pitt oder Taylor Swift nutzen den Flughafen, genauso wie manchmal auf die englische Fußball-Nationalmannschaft.

Dasselbe Gefühl wie diese VIPs können die Kunden von Easyjet nun erkaufen – ihnen steht dabei die Luxus-Lounge im Privatjetterminal zur Verfügung. Von dort aus werden sie dann rechtzeitig für den Flug mit der Limousine zum Flieger gefahren – dort erwartet sie allerdings das ganz normale Borderlebnis. Der Luxus kostet 475 Pfund (rund 544 Euro) pro Reisenden - und falls der eine Begleitung mitnimmt noch einmal 120 Pfund (rund 137 Euro) pro Person.

Zeitersparnis als Argument

Zunächst klingt es absurd, dafür den vielfachen Preis eines Fluges zu zahlen. Doch wie Andrew Middleton, Easyjet-Chef für Zusatzeinnahmen, der Zeitung Guardian sagt, verspricht man sich einiges vom neuen Angebot. Vor allem Passagiere, die zum Beispiel Geburtstage, Hochzeitstage oder andere große Anlässe zu feiern hätten, wären Zielkunden für den Service.

Auch Business-Reisende, die sich etwas gönnen wollen, seien potenzielle Kunden für das Privatjetangebot. Ein Vorteil ist auch die Zeitersparnis. Sicherheits- und Passkontrolle brauchen im Privatjetterminal deutlich weniger lange als bei den «normalen» Reisenden.

Mehr zum Thema

ticker-easyjet

Easyjet will Airbus A319 schneller ausmustern

ticker-easyjet

Easyjet Holidays startet Vertrieb über Reisebüros in Deutschland

ticker-easyjet

Streiks sorgen in Italien für Probleme im Luftverkehr - vor allem Easyjet betroffen

ticker-easyjet

Easyjet garantiert stabile Preise für Sommerreisen

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies