Mehr Privatsphäre: Mithilfe der Ringe lässt sich regulieren, wie sehr man sich von seinen Sitznachbarn abschotten möchte.

Mehr Privatsphäre beim Fliegen

[Image1]In der Economy sitzen Passagiere meist eng an eng - von Privatsphäre keine Spur. Zwei Designer wollen das ändern.

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In der First Class gibt es nicht nur exquisites Essen, erlesene Weine und besonders bequeme Sessel mit viel Beinfreiheit, sondern auch dank Vorhängen, speziellen Sesseldesigns oder Trennwänden viel Privatsphäre für die Passagiere. In der Economy hingegen sitzt man meist eng an eng. Um das erträglicher zu machen, haben die beiden Designer Idan Noyberg und Gal Bulka den B-Tourist erfunden. Das große Elastikband, das sich zwischen der Rückenlehne des Vordermanns und der Kopfstütze des eigenen Sitzes befestigen lässt, soll selbst in vollen Flugzeugen etwas Privatsphäre schaffen.

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Mithilfe von Ringen lässt sich die Abschirmung regulieren. Zudem lässt sich das Band mit Haken zu einer seitlichen Kopfstütze fürs Nickerchen im Flieger umwandeln. In den integrierten Taschen finden Smartphone, Brieftasche oder Brille Platz.

Viel Kritik im Netz

Im Internet stößt das neue Produkt auf wenig Gegenliebe: Wie reagiert wohl der Vordermann, wenn man seine Rückenlehne in Anspruch nehmen? Und was, wenn plötzlich der Vordersitz nach hinten klappt? Was machen die Sitznachbarn am Fenster, die mal aufs Klo wollen? Und was ist bei Turbulenzen? Da wolle man doch nichts um den Hals haben…

Es wird sich zeigen müssen, ob die beiden Designer mit ihrer Idee einen Volltreffer gelandet haben, oder die Kreation ganz schnell wieder in der Versenkung verschwindet. Für all diejenigen, die ungestört im Flieger lesen oder in der Nase bohren wollen, dürfte es ein neues Must-have sein.

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