Ein Boeing-Video aus 2019/2020 zeigt, wie solche Fenster in der 777-9 aussehen könnten:

KabineLufthansa verzichtet in Boeing 777-9 größtenteils auf dimmbare Fenster

In der Boeing 777-9 sind elektronisch dimmbare Fenster eine Option. Lufthansa wird sich dafür entscheiden - allerdings wohl nur bei ganz wenigen Plätzen.

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Die Boeing 787 hat sie serienmäßig: elektronisch dimmbare Fenster statt die klassischen Fensterblenden. Beim neuen Langstreckenflugzeug des amerikanischen Herstellers wird das anders sein. Die Boeing 777X erhält als Grundausstattung wieder die klassischen Jalousien.

Für die 777-9 gibt es elektronische Fenster als optionales Angebot. Dabei wird es sich um eine neue Generation handeln, bei der sich die Fenster dunkler und schneller dimmen lassen. Auch für den Airbus A350 gibt es das mittlerweile optional.

Nur für Business-Suiten geplant

Doch wofür entscheidet sich Lufthansa in dieser Hinsicht bei ihren Boeing 777-9? Die deutsche Fluggesellschaft will die ersten ihre 20 fest bestellten Exemplare des Langstreckenjets 2025 in Empfang nehmen. Bis 2028 sollen alle da sein.

Wie aeroTELEGRAPH aus Konzernkreisen erfuhr, werden die 777-9 von Lufthansa nach aktuellem Planungsstand mindestens in den Business-Class-Suiten elektronisch dimmbare Fenster erhalten. Alle anderen Sitze dürften analoge Fensterblenden bekommen. Eine endgültige Entscheidung ist aber noch nicht getroffen worden. Lufthansa selber äußert sich nicht.

Nicht bei allen Reisenden beliebt

Bleibt es aber beim aktuellen Stand, bedeutet das: Nur wenige Plätze in der 777-9 von Lufthansa werden die dimmbaren Fenster haben. Denn es wird nicht die ganze Business Class damit ausgestattet, sondern nur die Suiten - und auch die liegen nicht alle am Fenster. Die genaue Sitz- und Sitzklassen-Aufteilung in den Jets ist noch nicht bekannt.

Dimmbare Fenster können Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern Arbeit ersparen. Denn sie können damit alle Fenster auf Knopfdruck zugleich verdunkeln oder aufhellen, ohne dafür alle Reihen abschreiten zu müssen. Das gefällt manchen Reisenden aber auch nicht, die lieber selber die Kontrolle haben.

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