Lufthansa-Service im Facebook-Messenger: Soll etwa bei stornierten Flügen helfen.

Chatbots buchen umLufthansa lässt Elisa, Nelly und Maria antworten

Neuerung bei Lufthansa, Swiss und Austrian: Wird ein Flug storniert oder verpasst ein Passagier seinen Anschluss, kann er sich mit Hilfe eines Chatbots selber umbuchen.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Ist mein Flug pünktlich? An welchem Gate startet mein Flieger? Wie schwer darf mein Handgepäck sein? Solche Fragen können sich Passagiere von Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines künftig per Facebook-Messenger beantworten lassen. Die Antworten kommen von Chatbots, also automatisierten digitalen Assistenten. Sie heißen Elisa (Lufthansa), Nelly (Swiss) und Maria (Austrian Airlines) und sind benannt nach der jeweils ersten weiblichen Flugbegleiterinnen der drei Fluggesellschaften. Reden muss man Englisch mit ihnen.

Der Konzern erhofft sich, mit dem neuen Service die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und die Servicecenter zu entlasten. «Wird ein Flug storniert oder verpasst der Kunde seinen Anschlussflug, kann sich der Passagier mit Hilfe der Chatbots selbstständig umbuchen», so Lufthansa. «Entweder wird ihm eine bereits automatisch vorgenommene Umbuchung angezeigt oder er wählt aus den angebotenen Alternativen einen neuen Flug zu seinem Zielort aus.» Damit habe man weltweit die ersten Bots, die Umbuchungen ermöglichten.

Vorgängerin hieß Mildred

Lufthansa verspricht: Können die digitalen Assistenten nicht helfen, kann der Chat direkt an einen Servicecenter-Mitarbeiter weitergegeben werden. Derweil sollen die Bots weiter dazulernen und etwa Informationen zum Verbleib von Gepäck liefern oder bei Verspätungen Benachrichtigungen senden. Auf den Webseiten und Apps der Airlines sollen sie künftig ebenso Einzug halten wie bei anderen Messenger-Diensten wie Whatsapp.

Es ist nicht das erste Mal, dass Lufthansa einen Chatbot vorstellt. Schon 2016 präsentierte sie ihren Bot Mildred in Form einer Dame mit Brille und pinkfarbenem Dutt. Das Programm in der Betaphase sollte helfen, attraktive Flugverbindungen mit den Fluglinien der Lufthansa-Gruppe zu finden, zeigte sich mitunter aber ziemlich begriffsstutzig.

KLM schickt Bordkarte im Messenger

Auch andere Fluggesellschaften setzen Chatbots ein. So können etwa KLM-Kunden bei der Flugbuchung einen Assistenten per Messenger nutzen. Auf diesem Wege erhalten sie auf Wunsch sogar ihre Bordkarte per Facebook, Whatsapp und Co.

Mehr zum Thema

Apps von Lufthansa und Hopper: Ein Ziel suchen, ein anderes buchen.

Was Lufthansa von einem Boxkampf in Las Vegas lernen will

Boeing 787 von Austrian Airlines: Die Flotte wird wachsen.

Austrian Airlines muss auf dritten Dreamliner warten

ticker-lufthansa

Lufthansa veröffentlicht Sonderflugplan für Pilotenstreik

ticker-lufthansa

Lufthansa kritisiert Streikaufruf der Pilotinnen und Piloten

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack