Miles & More-Goldkarte: Prämienflüge werden neu berechnet.

Dynamische Preise5000 Meilen nach Ibiza, 43.000 nach Dubai: So viel kosten Prämienflüge bei Miles & More künftig wirklich

Die Umstellung ist vollzogen: Seit heute gibt es keine Festpreise mehr bei Prämienflügen mit Miles & More. Eine erste Analyse zeigt: Es kann deutlich günstiger sein – mitunter aber auch deutlich teurer.

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Bisher gab es Tabellen, die genau aufzeigten, für welche Strecken man wie viele Meilen brauchte. Doch Miles & More hat hier eine Änderung vorgenommen. Statt fester Meilenwerte hängen die benötigten Meilen für Prämienflüge nun von Faktoren wie Strecke, Reisezeitpunkt, Klasse und gewähltem Tarif ab. Damit orientieren sie sich deutlich stärker am aktuellen Flugpreis. Dynamische Preissetzung nennt es das Vielfliegerprogramm von Lufthansa Group.

Wir haben die Änderungen unter die Lupe genommen, die am Dienstag (3. Juni) in Kraft getreten sind. Auffällig: Wer bereit ist, bei der Flexibilität Abstriche zu machen, kann mit dem neuen System wirklich günstige Prämienflüge bei Austrian Airlines, Lufthansa, Lufthansa City und Swiss ergattern. Zudem haben Passagiere nun eine größere Auswahl an Tarifen – von Light über Classic bis Flex, sowohl auf Kurz- als auch Langstrecke. Dabei unterscheiden sich Leistungen wie Umbuchbarkeit, Gepäck oder Sitzplatzreservierung.

Prämienflugbuchungen mit Überraschungen

Mit dem neuen System zeigen sich bereits am ersten Tag spannende Optionen. Es gibt aber auch negative Überraschungen:

  • Zürich – Ibiza, Economy Light, Abflug Mitte Juni, Freitags um 06:00 Uhr: Nur 4873 Meilen + 41 Franken Steuern. Aufgabegepäck gibt es im Tarif ab 11.994 Meilen. Zum Vergleich: Bisher waren mindestens 17.000 Meilen in der Economy nötig.
  • Zürich – Lissabon im Juli, Business Classic: 26.000 Meilen. Das liegt nur leicht über dem bisherigen Fixwert von 25.000 Meilen. Doch: Die Verfügbarkeit ist spürbar besser.
  • Zürich – Dubai im März 2026: 42.554 Meilen für einen Business-Class-Flug – das ist deutlich mehr als die bisherigen 35.000 Meilen, die zudem mehr Flexibilität boten. Doch wer über Rom nach Dubai fliegt, zahlt nur 37.500 Meilen – und erhält dafür den vollen Flex-Umfang wie im alten System.
  • Zürich – Miami am 4. Juli, Business Class: 65.508 Meilen. Das liegt deutlich über dem bisherigen Minimum von 55.000 Meilen. Auch in der Premium Economy wird es mit rund 62.000 Meilen nicht günstiger.
  • Frankfurt - Bangkok, Business Class. Neu 66.854 Meilen im Tarif Business Basic. Früher 71.000 Meilen. Hier spart man sogar Meilen, wenn man auf die Flexibilität verzichtet.
  • Wien - Athen im Herbst, Economy Class, Light-Tarif: 7085 Meilen und 50 Euro Steuern, vorher wurden hier 17.000 Meilen fällig. In Business kostet die Strecke neu mindestens 26.000 Meilen, also nur wenig mehr als im alten System.
Jetzt heißt es genau hinschauen bei Miles & More

Der Flug Zürich - Miami ist das Paradebeispiel für die neue Dynamik bei den Prämienbuchungen von Miles & More: Das System bewertet Flüge nicht mehr linear nach Buchungsklasse. Angebot, Nachfrage und Preisstruktur führen dazu, dass ein Platz in der Premium Economy an diesem Tag teurer ist als einer in der Business Class. Wer nicht genau hinschaut, zahlt also mehr – für weniger.

Für alle anderen Miles & More-Partner neben Austrian Airlines, Lufthansa, Lufthansa City und Swiss wie etwa Croatia Airlines, Eurowings oder Luxair gilt weiterhin die Tabelle mit festen Werten. Sie wurde allerdings ebenfalls leicht angepasst - nach unten und nach oben. Bei Lot wurde die Economy auf innereuropäischen Flügen günstiger. Neu fallen 14.000 Meilen anstelle 17.000 Meilen an. Die Business ist mit 25.000 Meilen dagegen gleich teuer wie zuvor.

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