DHL-Flieger in Linz: Aufbau einer Boeing-757-Flotte in Österreich.

Flotte von Boeing 757DHL Express gründet neue Frachtairline in Österreich

Österreich bekommt eine neue Cargoairline: DHL Express plant eine Frachtfluglinie mit 18 Boeing 757. Auch in Großbritannien baut der Konzern um.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der weltweite Boom im E-Commerce bescherte DHL Express kürzlich das stärkste Quartal der über 50-jährigen Firmengeschichte. Für die Zukunft erwartet die Tochter der Deutschen Post weiteres Wachstum bei internationalen Express-Sendungen. Um dem gerecht zu werden, baut sie in Österreich eine neue Frachtfluggesellschaft auf.

«Derzeit reicht DHL dazu bei den österreichischen Behörden die entsprechenden Anträge ein», teilt DHL Express am Dienstag (25. Mai) mit. Vorbehaltlich der Genehmigung dieser Anträge soll die neue Fluggesellschaft ihren Betrieb noch in diesem Jahr aufnehmen. Sie wird vor allem innereuropäische Flüge durchführen und ihren Sitz in Guntramsdorf bei Wien haben.

Flotte besteht aus Boeing 757

Die Flotte der neuen österreichischen Frachtairline wird aus Boeing 757 F bestehen. Sie werden ihr von DHL Air UK abgegeben. Eingeplant sind für den neuen Ableger 18 Flugzeuge, wie eine Sprecherin von DHL Express erklärt. Sie sollen dieses und nächstes Jahr eingeflottet werden. Die britische Tochter betreibt derzeit 23 Boeing 757 F.

Im Gegenzug wird die in den East Midlands ansässige DHL Air UK zur interkontinentalen Fluggesellschaft ausgebaut. Die Flotte von drei Boeing 767 soll  um weitere 767 sowie ab Anfang 2022 um neue Boeing 777 F ergänzt werden. Sie sollen die Anzahl der Flüge zwischen Großbritannien, Nord- und Südamerika und Asien erhöhen.

Vorbereitung für weiteres Wachstum

«Mit der neuen Struktur können wir unser Luftverkehrsnetz in Europa flexibler und stabiler gestalten und gleichzeitig durch eine höhere Zahl an interkontinentalen Flügen eine bessere Integration in unser globales Netzwerk sicherstellen», so Roy Hughes, Leiter des europäischen Luftfracht-Netzwerkes bei DHL Express. Zur Gründung in Österreich sagt er: «Mit der neuen Fluggesellschaft passen wir unser europäisches Netz nicht nur an veränderte Vorschriften an, sondern bereiten es auch für weiteres Wachstum vor.»

Mehr zum Thema

Spatenstich für Lager- und Industriehallen von DHL am Flughafen Wien

Spatenstich für Lager- und Industriehallen von DHL am Flughafen Wien

Sechs neue Boeing 767 F für DHL Express im Nahen Osten

Sechs neue Boeing 767 F für DHL Express im Nahen Osten

Boeing 777 F von DHL: Die Flotte wird aufgestockt.

DHL Express kauft acht weitere Boeing 777 F

boeing 737 max 10 island

Boeing treibt Arbeiten an neuem Flugzeugmodell voran - und das soll größer als die 737 Max werden

Video

Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
md 11 ups unglueck ntsb
Der tödliche Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 von UPS im Jahr 2025 wurde durch ein beschädigtes Teil in der Triebwerksaufhängung ausgelöst. Nun ist klar: Boeing beschäftigte sich schon länger mit solchen Schäden, als bisher bekannt war. Und es gab weitere Fälle. Behörden und Airline wollen die Schwere des Problems nicht erkannt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack