Fenster des Dreamliners: Massiv grösser

Die Fenster der Zukunft

Ein Flugzeugbauteil verweigerte sich bis heute dem Fortschritt: Die Fenster blieben klein und unpraktisch. Nun ändert das Boeing.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Klatsch, klatsch, klatsch. Dieses Geräusch werden Flugpassagiere künftig nicht mehr hören, zumindest wenn sie in einer Boeing B787 fliegen. Denn im Dreamliner können die Flugbegleiter die Fenster zentral verdunkeln und wieder erhellen - etwa wenn die Nacht hereinbricht oder die Landung bevorsteht. Der mühsame Gang durch die Kabine zum Schließen der Jalousien entfällt. Möglich macht das eine neue Technologie. In den B787-Fenstern ist eine dünne Gel-Schicht eingebaut. Wird sie erwärmt, verdunkelt sich das Fenster. Ausgelöst wird der Prozess per elektronisches Signal vom Sitzplatz oder der Bordküche aus.

Die neuen Fenster ohne Jalousien bieten dem Passagier auch die Möglichkeit, sie so zu verdunkeln, wie er es individuell wünscht. Dazu drückt er den Knopf unterhalb des Fensters, welcher den Erwärmungsprozess des Gels auslöst. Selbst bei voller Verdunkelung verspricht Boeing noch einen Blick auf die Welt unterhalb. «Die Passagiere haben so mehr Kontrolle darüber, was sie sehen» sagt Boeing-Ingenieur Ali Mawani.

Höher und weiter oben

Boeing geht bei der Fenster-Innovation noch weiter. So werden sie beim Dreamliner rund 48 Zentimeter hoch sein - rund zwei Drittel größer als die heute üblichen Kabinenfenster. Zudem sind sie höher in der Kabine angebracht, so daß das mühsame nach unten Bücken beim Herausschauen entfällt.

Derzeit werden in Seattle die Fenster auf Her und Nieren geprüft. «Wir testen um zu schauen, was schief laufen könnte», sagt Boeing-Ingenieurin Diana Bonilla. Auch tüftelt man noch an neuen Features. So wird überlegt, die Fenster zu automatisieren, um die Arbeit der Flugbegleiter nochmals zu erleichtern. So könnte man etwa die Fenster automatisch aufhellen, sobald das Flugzeug beim Landen eine gewisse Höhe erreicht.

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin