Flieger von Niki: Plötzlich begehrt.

FerienfliegerEtihad bricht Gespräche mit Tui ab

Aus dem neuen österreichischen Ferienflieger wird nichts. Niki und Tuifly legen ihr Geschäft doch nicht zusammen. Die Gespräche wurden abgebrochen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die Zusammenführung von Tuifly mit der bisherigen Air-Berlin-Tochter Niki war eigentlich beschlossene Sache. Doch das Projekt kam schon länger nicht mehr so richtig voran. Die Gespräche mit den Wettbewerbsbehörden der EU hatten länger gedauert als gedacht. Offensichtlich hatte es Vorbehalte gegeben. Ob die Vereinigung zum Winter 2017 oder erst zum Sommerflugplan 2018 zustande kommt, wollten die Verantwortlichen im Mai deshalb nicht mehr sagen.

Doch nun ist klar. Aus den Plänen wird nichts. «Tui und Etihad werden ihre Verhandlungen über das geplante Joint Venture nicht fortführen», meldete der Reisekonzern am Donnerstag (8. Juni). Er bedauert offensichtlich den Abbruch. «Strategisch macht eine starke europäische Touristik-Airline weiter sehr viel Sinn. Denn der Luftverkehr in Deutschland ist durch Überkapazitäten geprägt», so Tui-Vorstand Sebastian Ebel.

Niki hat kein Interesse mehr

Im Nebensatz kommt dann, was der Grund ist: «Niki steht aber nicht mehr für ein Joint Venture zur Verfügung.» Oder anders gesagt: Die Österreicher wollen nicht mehr. Man bleibe «offen für eine Partnerschaft oder die Gründung von Gemeinschaftsunternehmen, wenn dies dem strategischen Ziel dient, den deutschen Markt neu zu gestalten», so Tui weiter.

Die neue Ferienfluggesellschaft mit Sitz in Wien sollte mit rund 60 Flugzeugen 15 Millionen Sitzplätze pro Jahr anbieten und von wichtigen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus operieren. Tui wäre mit 24,8 Prozent an der neuen Gesellschaft beteiligt gewesen, Etihad mit 25 Prozent. Die übrigen 50,2 Prozent und damit die Mehrheit hätte die bereits bestehende Niki Privatstiftung gehalten, hinter der zu einem ansehnlichen Teil Air Berlin steht.

Was passiert mit Niki?

Unklar sind die Gründe für den Ausstieg von Niki. Möglich wäre, dass Lufthansa ein Interesse hat, Niki ebenfalls in Eurowings zu integrieren. Die geplante Struktur hätte dies verunmöglicht. Darauf deutet auch eine Aussage in einem Schreiben an die Mitarbeiter hin, aus dem die Nachrichtenagentur DPA zitiert: «Etihad strebt offenbar eine Perspektive für das Gesamtunternehmen Air Berlin/Niki an und will Niki nicht länger aus der Air Berlin herauslösen».

Mehr zum Thema

ticker-deutschland

Deutsche Marine verabschiedet nach 45 Jahren Westland Sea Lynx

ticker-deutschland

Bericht: Deutschland plant Strafen bei zu geringem SAF-Einsatz

ticker-deutschland

Deutsche Regierung macht ernst mit Bürokratieabbau im Verkehr - Luftverkehrsbranche zufrieden

ticker-deutschland

Fluggesellschaften kritisieren fehlende Reform der Flughafenentgelte im Infrastruktur-Zukunftsgesetz

Video

Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack
de haviland dh88 comet g acss
Sie wurde 1934 gebaut und gewann ein legendäres Luftrennen. Nun ist die einzige noch flugfähige de Havilland DH.88 Comet der Welt bei der Flugschau schwer beschädigt worden.
Timo Nowack
Timo Nowack