Mitarbeiterinnen von Nordica: Derzeit nur Charterflüge im Angebot.

Staatshilfe und Deal mit LotEstland will Nordica wieder fit machen

Die estnische Staatsairline Nordica arbeitet an einem Comeback. Die Regierung hilft mit einer Finanzspritze. Allerdings muss noch eine Einigung mit der polnischen Lot her.

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Estlands Regierung hat sich auf ein Hilfspaket für Nordica geeinigt. Der Staat investiert 22 Millionen Euro direkt in Nordica und bietet zudem einen Kredit über weitere 8 Millionen Euro, wie der estnische Rundfunk EER berichtet. Allerdings gibt es eine Bedingung.

Demnach muss die Nordica-Tochter Regional Jet ganz in den Besitz von Nordica übergehen. Bisher hält die polnische Fluggesellschaft Lot einen Anteil von 49 Prozent. EER zufolge sollen Lot und Nordica bereits eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet haben.

Flüge ab Tallinn im Frühjahr 2021?

Nordica ist eine virtuelle Fluglinie. Im Sommer 2019 stellte sie alle eignen Linienflüge ein. Die hatte bis dahin zum größten Teil die Tochter Regional Jet durchgeführt, die zu 51 Prozent dem Mutterkonzern Nordic Aviation Group und zu 49 Lot gehört. Regional Jet flog aber nicht nur für Nordica, sondern ist auch für andere Airlines im Einsatz.

Nordica-Chef Erki Urva erklärte nun, wenn man die Staatshilfe und alle Anteile an Regional Jet bekomme, sei man bereit, wieder Flüge ab der Hauptstadt Tallinn zu starten. Aufgrund des Corona-bedingten Verkehrseinbruchs würde dies jedoch bedeuten, Geld zu verbrennen. «Daher werden wir aktuell keine Flüge starten, sondern bis zum Frühjahr warten.»

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