Ein eingemotteter A320: Bis Ende des Jahres sollen mindestens 15 Maschinen in Alice Springs lagern.

Erster Flugzeugfriedhof AustraliensErste Jets in neuem Flugzeug-Hospiz

Mitten in Australien hat der erste Flugzeugfriedhof in der Asien-Pazifik-Region eröffnet. Der Start lief schleppend – nun sind aber die ersten Maschinen eingetroffen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Eine Boeing 767 von Qantas und vier Airbus von Tigerair aus Singapur haben den Anfang gemacht: Die Flugzeuge gehören mit zu den ersten, die auf dem neuen Flugzeugfriedhof «Asia Pacific Aircraft Storage» eingemottet wurden. Wenn es nach dem Willen der Betreiber APAS geht, sollen viele weitere Maschinen folgen. Die Anlage auf dem Gelände des Flughafens von Alice Springs sei die erste Flugzeuglagerstätte in der Asien-Pazifik-Region und biete ideale klimatische Bedingungen für die Flieger, wirbt APAS.

Bereits 2011 hat die Firma einen 10-Jahres-Vertrag mit dem Flughafen Alice Springs unterzeichnet, berichtet der Sydney Morning Harald. Im darauffolgenden Jahr wurde eine Fläche von 110 Hektar direkt am Flughafen zu einem gigantischen Flugzeugfriedhof – oder einer Lagerstätte, je nachdem, ob die Maschinen wieder eingesetzt werden. Doch die ersten Flugzeuge ließen auf sich warten. Es war offenbar gar nicht so einfach, Airlines und Leasingunternehmen zu überzeugen, ihre Maschinen statt zu den altbekannten Friedhöfen in den USA nach Alice Springs zu schicken.

Auch A380 könnte in Alice Springs landen

Dabei bietet Alice Springs nicht nur ein ähnliches Klima wie die bekannten US-Lagerstätten in Kalifornien oder Arizona. Der Flughafen verfügt sogar über eine ausgesprochen lange Start- und Landebahn. Notfalls könnte dort sogar ein A380 landen. ASAP-Chef Tom Vincent gibt sich jedenfalls optimistisch: Bis zum Ende des Jahres erwartet er, dass mindestens 15 Flugzeuge auf seinem Gelände stehen werden. Abhängig dürfte das auch davon sein, wie gut Qantas seine alten B767 verkauft bekommt. Diese werden auf den inneraustralischen Strecken durch neue A330 ersetzt.

Wer allerdings denkt, dass die Maschinen auf dem Flugzeugfriedhof einfach nur abgestellt werden, irrt. «Jede Woche werden die Flugzeuge gewartet», erklärt Vincent. «Manche nennen es einen Flugzeugfriedhof, das ist es aber nicht – diese Maschinen werden weiterhin gewartet und bleiben einsatzbereit.»

Mehr zum Thema

Ein Airbus A320 von Jetstar (hier ein Archivbild eines anderen Exemplars): Solch ein Flieger war am 9. August in den Vorfall verwickelt.

Zwei Beinahe-Kollisionen setzen Flugsicherung in Sydney unter Druck - Chef muss zum Rapport

ticker-singapore-airlines

Australien genehmigt vorläufig engere Zusammenarbeit von Singapore Airlines und All Nippon Airway

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.

Airbus A350-1000 ULR glückt Australien-Debüt

Crew von Vietjet Air: Bisher nur auf internationalen Flüge in Australien.

Vietnamesischer Billigflieger will australischen Inlandsmarkt aufmischen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier