CS300 von Egypt Air: So soll sie aussehen.

Erfolg für BombardierEgypt Air will bis zu 24 C-Series

Die ägyptische Nationalairline kauft bei Bombardier bis zu 24 C-Series CS300. Egypt Air bezieht sich dabei konkret auf den Einstieg von Airbus bei den Kanadiern.

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Bombardier und Egypt Air haben eine Absichtserklärung über den Kauf von bis zu 24 CS300 unterzeichnet. Der kanadische Flugzeugbauer und die ägyptische Fluggesellschaft präsentierten am Dienstag (14. November) bei der Dubai Airshow den Deal, der die Bestellung von zwölf CS300 und die Option auf zwölf weitere umfasst.

Ein fester Auftrag hätte laut Listenpreis einen Wert von rund 1,1 Milliarden US-Dollar. Sollte Egypt Air die Option für alle 24 Jets ziehen, würde sich der Betrag auf fast 2,2 Milliarden Dollar verdoppeln. «Wir haben uns für die Flugzeuge des C-Series entschieden, da ihre exzellente Reichweite uns erlauben wird, nationale und regionale Ziele, inklusive benachbarter arabischer Städte, den Nahen Osten sowie etliche europäische Destinationen optimal zu bedienen», sagte Egpyt-Air-Chef Safwat Musallam.

«Glücklich über Airbus-Partnerschaft»

Der Airline-Chef lobt ebenfalls die Wirtschaftlichkeit und die Kabine des Flugzeuges. Egypt Air plane, mit der CS300 das Netzwerk auszubauen, so Musallam. Außerdem betonte er: «Wir sind glücklich zu sehen, dass die Partnerschaft mit Airbus dem C-Series-Programm zusätzlichen Support bringen wird.» Mitte Oktober hatten Bombardier und Airbus bekannt gegeben, dass der europäische Flugzeugbauer mit 50,1 Prozent die Mehrheit an der C-Series-Sparte übernimmt. Zuvor hatte Airbus unter anderem bemängelt, dass es Bombardier an einem weltumspannenden Supportnetz fehle. Das ändert sich mit dem Einstieg nun.

«Wir sind zuversichtlich, dass unsere kleine C-Series ideal geeignet ist, die heißen Umgebungen der Region zu bedienen», sagte Fred Cromer, Chef von Bombardies Verkehrsflugzeug-Sparte. Die CS300 werde die Flüge profitabler machen, so Cromer. Für die Kanadier ist das bevorstehende Geschäft mit Egyt Air ein großer Erfolg.

Große Bestellung auch aus Europa

Bombardier hatte lange vergeblich auf große neue Orders gewartet. Ende Oktober gab es dann ein Hoffnungszeichen: Es wurde bekannt, dass die C-Series bei Bangkok Airways im Rennen ist. Anfang November konnte der Flugzeugbauer dann sogar verkünden, eine europäische Gesellschaft habe einen Vertrag zum Kauf von 31 Jets unterzeichnet. Auf der anderen Seite verschob Korean Air Anfang November die Auslieferung ihrer ersten C-Series, weil die Airline skeptisch ist, ob Triebwerksprobleme schon gelöst sind.

Das C-Series-Programm besteht aus zwei Modellen: Die CS100 fasst zwischen 99 und 135 Passagieren, die größere CS300 bietet Platz für 130 bis 160 Fluggäste. Die nationale Fluggesellschaft Egpyt Air würde mit Bombardier einen neuen Hersteller in ihre Flotte aufnehmen. Diese besteht bisher aus Airbus A320, A321, A330, A340 sowie Boeing 737 und 777. Die Regionaltochter Egypt Air Express betreibt auch Embraer E170, die nun durch C-Series ersetzt werden.

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