Delta-Jets in New York JFK: Die Airline hatte in der vergangenen Woche ziemliches Pech.

Delta in New York JFKDrei Zusammenstöße in zwei Tagen

Gleich drei Mal kam es innerhalb von zwei Tagen am New Yorker Flughafen JFK zu Zusammenstößen von Fliegern. Und jedes Mal traf es Delta.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Aller schlechten Dinge sind drei – das dürfte man bei Delta nun zumindest hoffen, damit es nicht zu noch einem Zwischenfall kommt. Innerhalb von nur zwei Tagen kam es gleich zu drei Zwischenfällen am Boden, in die Flieger der Fluggesellschaft involviert waren. Und alle Vorfälle ereigneten sich am John F. Kennedy International Airport in New York.

Nun beschäftigt sich die Behörde Federal Aviation Administration damit und untersucht, ob es grundlegende Probleme am Flughafen geben könnte. Am 15. August kam es zur ersten Kollision am Boden. Die Tragfläche einer Boeing 737 von Delta touchierte das Heck einer Boeing 757 von American Airlines, als beide Flugzeuge gerade in Richtung Start rollten. Verletzt wurde dabei niemand. Passagiere mussten allerdings in anderen Fliegern ans Ziel gebracht werden, teilt Delta mit.

Zwei Kollisionen in einer Stunde

Am Nachmittag des folgenden Tages rollte ein Flug des Zubringers Delta Connection, der von Endeavour Air durchgeführt wurde, gerade nach der Landung in JFK zum Gate. Dabei berührten sich ein Flügel des Regionalfliegers und der eines anderen Regionalfliegers von Delta Connection, der von Go Jet durchgeführt wurde. Dieses Flugzeug stand gerade am Gate. Nachdem die Flieger beide inspiziert wurden, wurden sie wieder zum Flug freigegeben.

Nur eine Stunde später kam es dann zum nächsten Zwischenfall: Der Flügel einer MD-88 von Delta touchierte ein Flughafenfahrzeug. Laut einem Sprecher der Port Authority of New York & New Jersey musste der Fahrer des Lasters im Krankenhaus behandelt werden, wurde aber schnell wieder entlassen.

Architektonisches Problem?

Das National Transportation Safety Board NTSB untersucht nun, ob die Bauweise von JFK solche Zwischenfälle fördert. Der Flughafen wurde vor mehr als 50 Jahren erbaut und damals wurde er noch von völlig anderen Flugzeugen frequentiert. Zwei nah beieinander liegende Rollwege führen um die Terminals. Das kann im Zweifel zu mehr Kollisionen führen.

Ein spektakulärer Zwischenfall ereignete sich 2011, als ein Airbus A380 von Air France mit dem Flügel einen Regionaljet von Comair touchierte. Der kleinere Flieger drehte sich von der Kraft, mit welcher der A380 ihn traf. Verletzt wurde aber niemand.

Ein Video dieses Zwischenfalls sehen Sie hier:

Mehr zum Thema

ticker-delta-airlines

Delta Air Lines nimmt Flüge nach Saudi-Arabien auf

ticker-delta-airlines

Delta verteilt Weihnachtskarten an besonders hilfsbereite Kundinnen und Kunden

ticker-delta-airlines

Bombardier CRJ 900 von Delta rollt in Des Moines von der Piste in den Schnee

Delta Air Lines: Die Fluglinie kleidet ihr Personal neu ein.

Delta Air Lines feiert 100 Jahre auch mit neuen Uniformen

Video

alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin