Dreamliner von Air India: Die Übergabe weiterer Exemplare verzögert sich.

Dreamliner: Elektronikprobleme?

Air India hätte dieser Tage bereits die achte und neunte B787 von Boeing erhalten sollen. Doch offenbar gibt es Schwierigkeiten. Die Auslieferung verzögert sich.

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27 Stück bestellte Air India. Sieben davon fliegen inzwischen bereits schon für die indische Nationalairline. Die nächsten beiden Dreamliner hätten dieser Tage in Neu Delhi eintreffen und bald schon im Liniendienst eingesetzt werden sollen. Doch offenbar gibt es bei der achten Boeing B787 Schwierigkeiten.

Vertreter der Fluggesellschaft hätten bei der Übernahme «ernsthafte Elektronikprobleme» ausgemacht, schreibt das Nachrichtenportal DNA. Auch das so genannte Back-up-System habe bei der Überprüfung nicht richtig funktioniert. Deshalb sei die Auslieferung gestoppt worden. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es aber nicht.

Oder liegt es an der nicht gesicherten Finanzierung?

Vergangene Woche machte der Dreamliner schon einmal negative Schlagzeilen. Bei einer B787 der japanischen Fluggesellschaft ANA All Nippon Airways waren die Feuerlöscher der Triebwerke falsch verkabelt. Das hätte im Falle eines Triebwerksbrandes fatale Folgen haben können. Dann wäre nicht der Feuerlöscher des brennenden, sondern der des intakten Triebwerkes angegangen, was zu einem Ausfall beider Triebwerke geführt hätte.

Vielleicht gibt es aber auch ganz andere Gründe bei Air India. Die Zentralbank habe das Geld für die beiden neuen Flieger noch nicht freigegeben, schreibt das Nachrichtenportal Livemint. Darum sei es zu Verzögerungen gekommen. Die Fluglinie habe zwar einen Überbrückungskredit von der Deutschen Bank über 200 Millionen Dollar erhalten. Doch dieses Geld wird erst freigegeben, wenn das Okay der Reserve Bank of India da ist. Das sei aber nun diese Woche zu erwarten, so eine Quelle zur Zeitung.

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