genervte Passagierin: Hilfe, holt mich hier raus!

Der Albtraum an Bord

Viele Reisende benehmen sich an Bord wie die sprichwörtlich offene Hose: Es wird gedrängelt, geredet, geschnarcht, gepöbelt. Die nervigsten Passagiertypen.

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Manche Passagiere treiben ihre Mitreisenden in den Wahnsinn, egal ob auf der Kurz- oder Langstrecke. Ein Überblick über die nervigsten Typen an Bord.

1. Ungeduldige Drängler: Viele Airlines haben ein System, das Einsteigen zu beschleunigen, indem sie die Sitzreihen von hinten nach vorne aufrufen. Das wird aber gerne von ungeduldigen Dränglern sabotiert, die einfach partout als erste ins Flugzeug müssen - und dann den Gang blockieren, weil sie ihre Sachen «mal eben» in den Gepäckfächern verstauen müssen.

2. Rücksichtlose Gepäck-Verdränger: Kaum haben Sie Ihre Sachen ordentlich in den Gepäckfächern verstaut, kommt der rücksichtslose Gepäck-Verdränger und quetscht seine Sachen mit aller Macht daneben - oder auch mal darauf. Hinterher sieht ihr ordentlich gefaltete Mantel aus, als hätten Sie mehrere Nächte darin geschlafen.

3. Schreiende Kinder: Auf der Wunschliste bei Airlines stehen kinderfreie Zonen ganz weit oben. Aus gutem Grund: Kaum etwas ist nerviger als durchdringendes Geschrei den ganzen, scheinbar ewig dauernden Flug lang.

4. Stinkige Selbstversorger: Viele Airlines bieten auf Kurzstrecken Snacks und Getränke nur gegen Bares. Kein Wunder also, dass viele Passagiere ihr Essen selbst mitbringen. Aber muss es unbedingt der Thunfischsalat oder ein Brot mit stinkigem Käse sein?

5. Quasselstrippen: Offenbar gibt es den einen oder anderen Passagier an Bord, der einen ziemlichen Redebedarf hat - zum Leidwesen des Sitznachbarn oder je nach Lautstärke auch mal der umliegenden Sitzreihen. Das dezente Zücken eines Buches, das Blättern in einer Zeitschrift oder auch die ganz offensichtlichen Kopfhörer halten die Quasselstrippe nicht vom Reden ab.

6. Armlehnen-Eroberer: Das ewige Problem: Zwei Passagiere teilen sich eine Armlehne. Der Kampf ist eröffnet!

7. Nervige Spiele-Fans: Dank Smartphone und Tablet können Passagiere auch in der Luft nach Herzenslust zocken. Die rücksichtsvollen Spieler schalten den Ton aus oder verwenden Kopfhörer. Und dann gibt es die, die meinen, ihre Spielerfolge mit dem Umfeld teilen zu müssen.

8. Stinkfüße, Schuppen und Achselschweiß: Manchen Passagieren ist das Konzept von Wasser und Seife fremd. Das ist für die Sitznachbarn mehr als unangenehm - insbesondere dann, wenn es sich der Hygienemuffel bequem macht, die Schuhe auszieht und sich reckt und streckt. Auch Schuppen, die von der Sitzkante ins Eigene Essen fallen sind nicht gerade appetitfördernd.

9. Toiletten-Blockierer: Bei manchen Passagieren fragt man sich, was sie so lange (alleine!) auf der Bord-Toilette treiben.

10. Kung-Fu-Meister: Moderne Sitze sollen möglichst leicht sein und haben dafür den Nachteil, dass jede Bewegung des Hintermanns zu spüren ist. Während er also in der Sitztasche nach etwas sucht, fühlen Sie sich, als würde ein Kung-Fu-Meister auf Sie eindreschen.

Und was stört Sie an Ihren Mitpassagieren? Berichten Sie uns in der Kommentarspalte davon.

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