Weil sich Delta Air Lines und Duty Free Zulieferer DFASS nicht einig werden konnten, hat die Fluggesellschaft den Verkauf an Board gestoppt.

Wegen UnstimmigkeitenDelta stoppt Duty-Free-Verkauf

Weil sich die Fluggesellschaft nicht mit ihrem Zulieferer über die Handhabe der Duty Free Shops an Bord einigen kann, stellt sie den Verkauf per sofort ein.

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In einer internen Mitteilung vom 6. August seitens Delta Air Lines heißt es: «Delta beendet innerhalb der nächsten zwei Tage ihr Duty-Free-Programm. Delta und ihr Zulieferer DFASS konnten die Unstimmigkeiten über das administrative Handling nicht beilegen.» Damit ist Delta die erste große Fluggesellschaft, die diesen Geschäftszweig abschafft.

Auf Nachfrage des Portals TRBusiness sagte Delta-Sprecher Michael Thomas, dass bis auf weiteres kein Ersatz für den Verkauf der zollfreien Waren geplant sei. Der Duty-Free-Zulieferer DFASS hat bis zum jetzigen Zeitpunkt kein weiteres Statement veröffentlicht. Auf Grund der rechtlichen Situation könne man nur die Aussagen von Delta bestätigen, aber keine weiteren Aussagen machen, heißt es.

Alle Kataloge entfernt

Die Fluggesellschaft weist in einer internen Mitteilung sein Personal an, die Passagiere darauf aufmerksam zu machen, dass in nahezu allen Flughäfen Duty-Free-Shops zur Verfügung stehen. Die Mitarbeitenden werden weiter angewiesen, ab sofort alle weiteren Duty Free Ansagen zu stoppen und die Kataloge in allen Kabinen zu entfernen.

Welche Auswirkungen die Maßnahme auf die Umsätze von Delta Air Lines haben, wurde bis jetzt seitens der Fluggesellschaft nicht kommentiert. DFASS aber dürfte das Ende der Geschäftsbeziehung schwerer treffen, ist Delta doch die weltweit zweitgrößte Airline, gemessen an der Zahl Passagiere. Noch beliefert aber DFASS über 25 Flughafen-Shops und 28 Fluggesellschaften, darunter auch American und United Airlines, mit zollfreien Waren.

Quelle: runwaygirlnetwork.com

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