Flieger von Delta und Emirates: Wortgefecht zwischen den Airlines.

Terrorismus-VorwürfeEmirates lehnt Deltas «Sorry» ab

Der Chef von Delta rückte Golfairlines in die Nähe von Terroristen. Nun hat sich die amerikanische Airline dafür entschuldigt. Emirates reicht das noch nicht.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Richard Anderson sprach wohl, ohne vorher nachzudenken. Bei einem Interview mit dem US-Nachrichtensender CNN rückte er sämtliche Golfairlines in die Nähe der Attentäter vom 11. September 2001. Es sei absolut ironisch, dass Vorwürfe bezüglich staatlicher Gelder für Delta ausgerechnet aus der Golfregion kämen, so Anderson. «Denn die Attacken vom 11. September kamen aus der arabischen Welt und durch sie nahmen wir massiven Schaden.» Dass die Aussage so nicht haltbar ist, wurde ihm selbst bald auch klar.

Delta veröffentlichte schon kurz nach dem Interview eine Entschuldigung. «Er wollte nicht unterstellen, dass Golfairlines oder deren Regierungen Verbindungen zu den 9/11-Terroristen haben», so die Fluggesellschaft zu Andersons Bemerkungen. Wenn jemand durch die Aussage beleidigt worden sei, entschuldige man sich dafür.

Emirates gibt Delta einen guten Tipp

Die Golfairline aus Dubai nutzt das PR-Desaster von Delta geschickt aus. «Emirates nimmt die offizielle Entschuldigung von Delta Air Lines zu den Aussagen von Konzernchef Richard Anderson nicht an. Wir gehen davon aus, dass diese Aussagen von Herrn Anderson bewusst gewählt wurden, um eine bestimmte Wirkung hervorzurufen», so ein Sprecher zu aeroTELEGRAPH. Und das stelle auch die Glaubwürdigkeit des Vorstandsvorsitzenden eines börsennotierten amerikanischen Konzerns in Frage.

Amerikanische Fluggesellschaften versuchen derzeit Einfluss auf die Politik zu nehmen, den Zugang der Golfairlines Etihad, Emirates und Qatar zu den USA zu beschränken. Darauf reagiert Emirates auch sonst geschickt. Die US-Anbieter müssten sich doch gar keine Sorgen machen, so Scheich Ahmed Bin Saeed Al Maktoum gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. «Biete den Passagieren den besten Service und sie werden mit dir fliegen», gab der Aufsichtsratspräsident Delta & Co. den Tipp. Am Ende entscheide immer die Qualität der Dienstleistung.

Mehr zum Thema

ticker-delta-airlines

Delta Air Lines nimmt Flüge nach Saudi-Arabien auf

ticker-delta-airlines

Delta verteilt Weihnachtskarten an besonders hilfsbereite Kundinnen und Kunden

ticker-delta-airlines

Bombardier CRJ 900 von Delta rollt in Des Moines von der Piste in den Schnee

Delta Air Lines: Die Fluglinie kleidet ihr Personal neu ein.

Delta Air Lines feiert 100 Jahre auch mit neuen Uniformen

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack