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Order von A350 und A330

Airbus sticht Boeing bei Delta aus

Erfolg für Airbus in der Heimat von Boeing: Delta ordert 50 Langstreckenflugzeuge beim europäischen Hersteller. Die Bestellung entfällt auf zwei neue Modelle.

Delta Air Lines

Boeing 777 von Delta Air Lines: Künftig fliegt die Airline mit A350 und A330.

Noch will sich keiner der Beteiligten offiziell in die Karten blicken lassen. Doch unabhängig voneinander berichten drei amerikanische Medien, dass Airbus den Kampf um die Großbestellung von Langstreckenfliegern von Delta Air Lines gewonnen hat.

Der europäische Hersteller und sein amerikanischer Rivale Boeing buhlten zuvor heftig um die amerikanische Fluglinie. Beide versuchten bei ihr mit ihren neuesten Modellen zu brillieren. Boeing schickte die 787-9 Dreamliner ins Rennen. Doch Delta entschied sich am Ende für zwei neue europäische Modelle. Die Fluggesellschaft kauft 25 Airbus A350-900 und 25 A330-900 Neo. Der Auftrag hat einen Wert nach Listenpreisen von 14 Milliarden Dollar, wie Leeham News, Bloomberg und die Seattle Times berichten. Die neuen Flieger werden die Boeing 747 und 767 in Deltas Flotte ersetzen.

Schub für den Airbus A330 Neo

Für Airbus ist es ein großer Erfolg. Denn Delta gehört zu den großen drei amerikanischen Fluggesellschaften und das ist aus Imagegründen hilfreich. Zudem ist die Order per se groß. Nicht zuletzt hilft das auch dem neu lancierten A330-Neo-Programm. Delta besitzt derzeit eine gemischte Flotte von 768 Flugzeugen mit Jets von Airbus und Boeing.



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