AuszeichnungDas ist der Überflieger des Jahres 2021

Die Redaktion sowie die Leserinnen und Leser haben abgestimmt - und ein Überflieger erhielt klar am meisten Stimmen. Doch auch andere verdienen eine Erwähnung.

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Dank Attestor hatten viele Mitarbeitende von Condor nach turbulenten Jahren 2021 wohl endlich mal wieder etwas Ruhe und weniger Sorgen. Seit der Pleite des Mutterkonzerns Thomas Cook blieb es turbulent bei der Airline, die trotz verschiedener Rückschläge immer weiter flog. Im Mai dann die Nachricht: Es wurde ein Käufer gefunden.

Es war keine Airline wie zuvor mit der polnischen PGL, sondern eine Finanzgesellschaft. Für die deutsche Ferienairline war der Kauf durch Attestor ein großes Glück, sie wurde gerettet. Und sie ist nicht abhängig von einer anderen Airline, mit der sie Netz und andere Dinge absprechen muss.

Zweiter Platz geteilt

Zudem ermöglicht Attestor Condor den Kauf von neuen Airbus A330 Neo – eine Flottenerneuerung, die die Fluggesellschaft schon lange vorhatte. Gegründet wurde die Firma 2012 von Jan-Christoph Peters. Unsere rund 7000 Leserinnen und Leser haben Peters stellvertretend für Attestor mit rund 27 Prozent der Stimmen zum Überflieger des Jahres gewählt. Es ist das dritte Mal, dass der Überflieger im Zusammenhang mit der Ferienairline steht. In den beiden Vorjahren holte sich Condor-Chef Ralf Teckentrup den Titel.

So werden die Airbus A330-900 von Condor aussehen - ermöglicht durch Attestor. Bild: Condor

Den zweiten Platz der Wahl teilen sich Rwandair-Chefin Yvonne Makolo und Eurowings-Discover-Chef Wolfgang Raebiger. Beide erhielten je rund 15 Prozent der Stimmen und verdienen auch laut unserer Redaktion eine besondere Erwähnung. 

Unter der Führung von Makolo hat sich Rwandair inzwischen zu einem ernsthaften Player in der afrikanischen Luftfahrt entwickelt. Die ehemalige Telekommunikationsmanagerin trifft kluge wirtschaftliche Entscheidungen, die es ihrer Airline ermöglichen, über den afrikanischen Kontinent hinaus zu wachsen.

Rwandair-Chefin Yvonne Makolo bei der Unterzeichnung eines Codeshare-Abkommens mit Qatar-Airways-Chef Akbar al Baker im Oktober 2021. Bild: Rwandair

Wer noch zur Wahl stand

Raebiger startete mitten in einer Pandemie mit einem kleinen Team eine neue Airline, die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover. Sie hat auf Kurz – und Langstrecke große Ziele – und erhält viel Gegenwind von Mitarbeitenden der Muttergesellschaft. Dennoch gelang der Start, und auch in schwierigen Zeiten fliegt Eurowings Discover weiter. Das würdigten die Leserinnen und Leser mit ihren Stimmen für den Chef, der auch selbst noch als Pilot aktiv ist.

Ebenfalls zur Wahl gestanden hatten Emirates-Präsident Tim Clark (14 Prozent) Lufthansa-Cargo-Chefin Dorothea von Boxberg (13 Prozent), Lufthansa-Finanzchef Remco Steenbergen (8 Prozent) sowie die Eurocontrol- Und Iata-Direktoren Eamonn Brennan und Willie Walsh (8 Prozent).

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