Letzte Aktualisierung: um 17:48 Uhr

Flüge trotz Streik

Condor verlegt Langstrecken nach Düsseldorf – und musste zittern

Streik in Deutschland. Neben Lufthansas Bodenpersonal streikt auch Sicherheitspersonal an den Flughäfen Hamburg und Frankfurt. Condor verlegte daher Flüge nach Düsseldorf. Doch auch dort wird nun gestreikt.

Großer Streiktag in Deutschland. Erst kündigten die Lokführer der Deutschen Bahn an, ihre Arbeit niederzulegen. Dann kam das Lufthansa-Bodenpersonal dazu. Die Gewerkschaft Verdi will mit dem Streik Zugeständnisse für rund 25.000 Beschäftigte durchsetzen.

Doch damit nicht genug. Auch das Sicherheitspersonal an den Flughäfen Frankfurt und Hamburg streikt. An beiden Airports ist es aufgrund des Ausstands für Reisende nicht möglich, ab dort einen Flug anzutreten. Während die Streiks in Frankfurt und Hamburg noch angekündigt waren, ist auch Sicherheitspersonal in Düsseldorf und Köln/Bonn in den Ausstand getreten – unangekündigt. Und das betrifft auch Condor-Langstrecken-Kunden.

Flüge finden statt

Eigentlich starten die Langstrecken des Ferienfliegers in Frankfurt, aber aufgrund des Streiks hat Condor vorsorglich zwei Vollcharter-Langstrecken nach Düsseldorf verlegt. Betroffen sind zwei für heute geplante Flüge nach Barbados. Durch den Streik musste die Airline zittern. Doch mittlerweile gibt Condor für Düsseldorf Entwarnung und teilt mit, dass die Kontrollstellen teilweise besetzt seien. Reisende können ihren Flug also erreichen.

Gleichzeitig starten trotz des Streiks heute auch Condor-Langstrecken ab Frankfurt. Fliegen können allerdings nur Reisende, die von anderen Flughäfen nach Frankfurt geflogen sind und sich im Transitbereich des Flughafens befinden.

Transit-Gäste in Frankfurt

«Gäste, die sich bereits im Transit befinden, werden damit wie geplant ab Frankfurt abheben», teilt Condor mit. Die Fluggesellschaft hat heute (7. März) 13 Langstrecken geplant mit Zielen wie etwa Cancun oder Seattle.