Flieger von Air France: Neuer Partner in Asien.

Codeshare-AbkommenAir France und Singapore Airlines spannen zusammen

Schon wieder spannen Airlines aus unterschiedlichen Allianzen zusammen. Air France und Singapore Airlines vereinbaren Codeshare-Flüge.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Bisher galt es in Allianzen als ehernes Gesetz: Man geht nicht fremd. Codeshare-Abkommen wurden ausschließlich innerhalb des eigenen Bündnisses geschlossen. Nun wird die Regel immer mehr aufgeweicht. Erst kürzlich gab Star-Alliance-Mitglied Lufthansa eine Zusammenarbeit mit Oneworld-Mitglied Cathay Pacific bekannt.

Jetzt machen Air France (Skyteam) und Singapore Airlines (Star Alliance) das gleiche. Air France wird ab dem 27. April den Code AF auf Flüge der neuen Partnerin und ihrer Tochter Silk Air setzten. Konkret geht es dabei um Verbindungen von Singapur nach Kuala Lumpur, Melbourne, Penang,  Phuket und Sydney. Umgekehrt verwendet Singapore Airlines ihren Code SQ auf Flügen von Air France ab Paris Charles de Gaulle nach Aberdeen, Bordeaux, Edinburgh, Lissabon, Lyon, Madrid, Marseille, Newcastle, Nizza und Toulouse.

Ausweitung angedacht

Dabei soll es nicht bleiben. Man plane die Ausweitung des Abkommens auf weitere Fluggesellschaften der beiden Gruppen. Dabei wird es hauptsächlich um KLM und Hop gehen. Noch stehen die behördlichen Genehmigungen für das Abkommen aus. Die dürften aber kein Problem darstellen.

Air France und Singapore verhandelten schon länger. Doch zuerst mussten Star Alliance und Skyteam der Zusammenarbeit zustimmen. Nachdem es bei Cathay und Lufthansa geklappt hatte, gab es wohl keinen Grund mehr, diesen Deal abzulehnen. Codeshare-Abkommen helfen Airlines, Ziele anzubieten, die sie selbst nicht abdecken können und zudem Flüge besser auszulasten.

Mehr zum Thema

ticker-singapore-airlines

Singapore Airlines betreibt weiterhin fünf Boeing 777 F für DHL

ticker-singapore-airlines

Singapore Airlines fordert offenbar mehr Einfluss bei Air India

ticker-singapore-airlines

Passagiere verklagen Singapore Airlines wegen Turbulenzen-Flug

ticker-singapore-airlines

Singapore Airlines erweitert Codeshare mit Lufthansa nach Kuala Lumpur

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies