Modell der C919: Kommt bald der große Bruder C929?

Comac C929China plant Langstreckenjet

Der A320-Konkurrent C919 ist noch nicht gebaut. Schon bastelt Hersteller Comac am Langstreckenmodell C929. Dabei hilft die russische United Aircraft.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Bereits 2020 soll die erste C929 abheben, drei Jahre später soll sie dann ausgeliefert werden. So lauten offenbar die Pläne für Comacs neuestes Projekt eines chinesischen Großraumflugzeuges. Experten sehen Comac laut NDTV vor einer gewaltigen Aufgabe. Sie sei in etwa so schwierig wie eine Mondlandung. Allerdings ist die Entwicklung von eigenen Zivilflugzeugen ein prioritäres Ziel der chinesischen Regierung. Sie will im Luftverkehr weniger von westlichen Herstellern abhängig sein.

Dazu passend hatten China und Russland im Mai eine Übereinkunft unterzeichnet, wonach sie gemeinsam ein «großes Flugzeug» entwickeln wollen. Strategischer Partner ist Russlands United Aircraft Corporation (UAC - Iljuschin, Antonow, Sukhoi und Tupolew), das Konsortium der größten russischen Flugzeughersteller mit jahrzehntelanger Erfahrung. Die Gespräche zum Bau eines gemeinsamen Langstreckenfliegers seien schon sehr weit fortgeschritten, hieß es damals.

Direkter Konkurrent für A330 Regional?

«China und Russland arbeiten zusammen, entwickeln gemeinsam und sie haben bereits mit Zulieferern gesprochen», bestätigte nun Briand Grees, zuständig für die Luftfahrtabteilung Asien-Pazifik von Honeywell. Die Firma liefert Komponenten für die Comac-Jets C919 und ARJ21. Ein anderer Zulieferer, der ungenannt bleiben will, gibt zu, dass bereits konkret über die C929 gesprochen wurde. Comac habe bereits mit dem Design begonnen.

Offenbar soll die C929 zwei Gänge haben, rund 300 bis 350 Passagiere fassen und eine Reichweite von 9500 Kilometern aufweisen. Damit würde die C929 in direkter Konkurrenz zur Regional-Version des Airbus A330 stehen, der im kommenden Jahr an den Start gehen soll. Aber auch der A350 und die Boeing 787 Dreamliner würde er konkurrenzieren.

Bislang 400 Orders für die Comac C919

Der bereits entwickelte Mittelstreckenflieger C919 soll Ende des Jahres seinen Jungfernflug starten. Er hat eine Reichweite von bis zu 5555 Kilometern. Produktion und Zusammensetzung der Comac-Flieger finden in China statt. Bisher meldet Comac schon 400 Bestellungen für den Flieger.

Mehr zum Thema

Flughafen Paris und Schild, um das es geht: Da hat sich ein Fehler eingeschlichen.

Flughafen Paris Charles de Gaulle macht aus Schweizern Chinesen

Comac C919, hier ein Exemplar von China Southern: Wie lange müssen Airlines auf das Flugzeug warten?

Neue Kunden interessieren sich für die C919 - aber Comac kämpft mit Produktionsproblemen

Der umlackierte Airbus A319: Trägt nun den Schriftzug Xizang Airlines.

Heißt Tibet Airlines bald nicht mehr Tibet Airlines?

ticker-china

China bestätigt Bestellung von 200 Flugzeugen bei Boeing

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack