Ein Flughafen reicht nicht: In Chengdu wird ein neuer Airport gebaut.

11-Milliarden-Dollar-ProjektChengdu bekommt neuen Flughafen

Die Luftfahrt in China boomt. Jetzt bekommt die größte Stadt im Südwesten des Landes einen neuen Flughafen. Und dabei gilt: Es wird geklotzt, nicht gekleckert.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es ist eine eindrückliche Summe: Etwa 11,2 Milliarden Dollar soll der neue Flughafen von Chengdu kosten, meldet Airwise. Der neue Airport soll drei Start- und Landebahnen haben und nach der Fertigstellung 2025 etwa 40 Millionen Passagiere im Jahr abfertigen können. China reagiert mit den Milliardeninvestitionen auf die rasant steigenden Passagierzahlen.

Viele Flughäfen sind derzeit völlig überlastet, Verspätungen sind an der Tageordnung. Im Jahr 2013 starteten und landeten im ganzen Land 754 Millionen Passagiere, das sind elf Prozent mehr als 2012 – und sensationelle 86 Prozent mehr als noch fünf Jahre zuvor.

Chinas Flughäfen expandieren

Chengdus bisheriger Flughafen Shuangliu wurde 1938 gebaut und hat mittlerweile das fünfthöchste Passagieraufkommen in China. Er dient einigen inländischen Airlines als Drehkreuz und wird unter anderem von Air China, AirAsia X und Korean Air angeflogen.

Der neue Flughafen in Chengdu ist das zweite Großinvestment in China für einen Airport innerhalb von weniger als einem Jahr: In Peking haben bereits die Arbeiten an einem 14-Milliarden-Airport begonnen. Andere chinesische Städte wollen auch expandieren: Delian etwa baut eine fast 21 Quadratkilometer große künstliche Insel, um einen neuen Flughafen zu bauen.

Mehr zum Thema

H-6N Bomber

China zeigt seinen «Donnergott» mit Atomrakete - doch die H-6N hat einen entscheidenden Nachteil

Flughafen Paris und Schild, um das es geht: Da hat sich ein Fehler eingeschlichen.

Flughafen Paris Charles de Gaulle macht aus Schweizern Chinesen

Comac C919, hier ein Exemplar von China Southern: Wie lange müssen Airlines auf das Flugzeug warten?

Neue Kunden interessieren sich für die C919 - aber Comac kämpft mit Produktionsproblemen

Der umlackierte Airbus A319: Trägt nun den Schriftzug Xizang Airlines.

Heißt Tibet Airlines bald nicht mehr Tibet Airlines?

Video

airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier