... während die G500 von innen etwas sportlicher aussieht. Beide Jets können bis zu 19 Passagiere transportieren.

Ebace mit weniger AusstellernWird Genf selbst der Geschäftsluftfahrt zu teuer?

Schon lange vor dem Start der diesjährigen Businessjet-Messe Ebace gab es Kritik am Standort Genf. Tatsächlich ging die Zahl der Aussteller zurück.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Im vergangenen November schrieb Patrick Hansen einen offenen Brief an Athar Husain Khan, den Generalsekretär des europäischen Geschäftsflugverbandes EBAA. Als Chef des Businessjet-Betreibers Luxaviation kündigte Hansen an, dass man 2019 nicht mehr als Aussteller bei der Branchenmesse Ebace dabei sein wird, welche die EBAA ausrichtet. «Ein besonders großes Problem für die Ebace ist der Standort in Genf», kritisierte Hansen.

Die Teilnahme an der Messe sei deutlich teurer als an anderen Orten in Europa, so der Luxaviation-Chef. «An der Ebace teilzunehmen, kann Firmen leicht Hunderttausende Euro kosten.» Sowohl die direkten Messekosten als auch indirekte Faktoren wie Hotelpreise seien bei der Ebace in Genf sehr hoch. In Zeiten von gestiegenen Betriebs- und Wartungskosten, von preissensibleren Kunde in Europa, und angesichts der Unsicherheiten durch den Brexit müsse man sich den wirtschaftlichen Realitäten anpassen, forderte Hansen. Daher empfehle er den Umzug der Messe in eine andere, günstigere Stadt.

Mehr Flugzeuge, aber ...

Vor dem Start der Ebace 2019 am 21. Mai sagte der Luxaviation-Chef nun dem Fachmagazin Aviation Week, im Vertrauen hätten ihm etliche Kollegen in der Branche zugestimmt. Ed Bolen, Chef des US-Geschäftsflugverbandes NBAA, der die Ebace mit ausrichtet, erklärte, zum einen würden großartige Städte halt Premiumpreise aufrufen. Zum anderen bemühe man sich, der Stadt und den Hoteliers deutlich zu machen, welchen Wert Messe und Besucher für Genf hätten. Zudem seien auch Dienste wie Airbnb eine Option geworden.

Zudem erklärte Bolen: «Wir hatten vergangenes Jahr 27 große Aussteller, wir haben dieses Jahr 27 große Aussteller.» Zudem sei das Static Display, die Schau der Flugzeuge im Außenbereich, erneut ausverkauft. Tatsächlich waren hier 58 Flieger zu sehen, nach 54 Flugzeugen im Vorjahr. Wer jedoch innerhalb der Messehallen unterwegs war, merkte schnell, dass sich an zwei Stellen große Lücken auftaten, frei von Ausstellerständen.

... weniger Aussteller

Zum Abschluss der Ebace schrieben Ed Bolen und Athar Husain Khan denn auch in einem Messe-Newsletter, man habe 2019 «fast 400 Aussteller» bei der Messe begrüßt. Im Vorjahr waren es noch 418 Aussteller. Das bedeutet einen Rückgang von mindestens 5 Prozent. Patrick Hansen steht mit seinem Rückzug von der Ebace also nicht alleine da.

Mehr zum Thema

Pilatus-Präsident Oscar Schwenk: Kündigt für Oktober eine Antwort auf die Textron Denali an.

«Wesentliche Verbesserung des PC-12 im Oktober»

Lufthansa Techniks Konzept für eine VIP-Kabine im Airbus A220: Es heißt Sky Retreat.

Lufthansa Technik plant für A220-Businessjet

Das vielleicht erste Geschäftsreiseflugzeug der Welt, hier bei der Ebace 2019: Die Junkers F 13 feiert in diesem Jahr hundertsten Geburtstag.

Diese Businessjets sind auf der Ebace 2019 zu sehen

So sollte  das neue Static Display aussehen: Umgesetzt wird das Konzept nicht mehr.

Aus für Europas wichtigste Messe für Geschäftsluftfahrt - nur 53 Tage vor dem Start

Video

Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack