Die Arizona Cardinals fliegen seit Samstag mit ihrem eigenen Flugzeug

Football, Basketball, FußballWenn Sportteams eine eigene Boeing 777 haben

Die Arizona Cardinals fliegen seit einigen Tagen mit ihrer eigenen Boeing 777-200 ER zu Spielen. Das Footballteam ist damit nicht allein: Zahlreiche Mannschaften reisen mit eigenen Jets.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Arizona Cardinals haben ein neues Mitglied im Team. Einen Vogel mit 61 Meter Spannweite. Die amerikanische Football-Mannschaft fliegt seit Kurzem mit ihrer eigenen Boeing 777-200 ER mit dem Kennzeichen N867DA an Spiele. Wie sie bekannt gibt, hat das Team in den letzten fünf Jahren über 200.000 Kilometer fliegend zurückgelegt. Diese wolle man künftig mit maximalem Komfort hinter sich bringen.

Mit diesem Wunsch sind die Arizona Cardinals keineswegs allein. In der National Football League NFL, der amerikanischen Profiliga im American Football, sind seit 2017 die New England Patriots mit zwei Boeing 767-300 ER unterwegs. Wenn sie nicht gerade Spieler befördern, sind die Flieger manchmal auch zum Maskentransport aus China im Einsatz. Oder bringen medizinische Produkte nach Haiti.

Eigene Flieger und Partnerschaften

Die Konkurrenten bei den New York Jets besitzen zwar keinen eigenen Flieger, dafür werden sie von Jetblue offiziell geflogen. Diese hat dem Footballteam auch einen Airbus A320 gewidmet. Jetblue ist zudem die offizielle Airline des Baseballteams Boston Red Sox.

Weitere Baseball-Mannschaften sind jeweils mit einer Airline in der Luft. So zum Beispiel die Texas Rangers. Sie waren unter anderem mit Paradigm Air unterwegs, deren Betriebserlaubnis im März 2020 von der amerikanischen Luftfahrtbehörde entzogen wurde, weil sie illegale Charterflüge unter anderem für die Texas Rangers unternommen hat.

Stars mir Privatjet

Nicht nur Baseball- und Football-Mannschaften lassen es sich im eigenen Flieger gut gehen. Auch US-Basketball-Teams werden von bestimmten Airlines geflogen. Die Boston Celtics sind seit 2016 mit Jetblue unterwegs und ihnen ist  seit 2018 auch einen A320 gewidmet.

Auch die LA Lakers fliegen einen eigenen Privatjet. Basketball-Star LeBron James fliegt allerdings mit seiner persönlichen Gulfstream G280.

Europäische Mannschaften bescheidener

In Europa sind eigene Jets für Teams aufgrund geringerer Distanzen dagegen eher selten. Meistens werden Flugzeuge kurzfristig gechartert. Es gibt aber viele Sponsoringdeals mit Airlines. Emirates hat dem Fußballclub Arsenal eine Maschine gewidmet Darauf abgebildet sind zahlreiche Fußballstars zu sehen. Teil des Sponsorendeals von Air Asia mit Manchester United ist ein Airbus A320 zur Feier des Teams. Die Borussia Dortmund hat dank Deal mit Eurowings einen Airbus A320 in ihren Farben.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie aAufnahmen der Boeing 777 der Arizona Cardinals.

Mehr zum Thema

Auch Fußballer fahren mit dem Bus zum Flieger. Die DFB-Elf am Flughafen Nürnberg.

Deutsche Elf fliegt mit litauischer Boeing 737

OE-LBC: Flog die deutschen Kicker nach Skopje.

Austrian Airlines fliegt deutsche Nationalelf nur einmalig

Emirates hat insgesamt 35 Dreamliner bestellt: Nun könnte die Order wackeln.

Emirates könnte gesamte Dreamliner-Bestellung in eine für zusätzliche Boeing 777X umwandeln

ticker-emirates

Emirates will Geschäft mit Medizintourismus ausbauen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier