Cessna Citation Mustang: Produktion des Fliegers lohnt sich nicht mehr.

TextronDie letzte Cessna Citation Mustang

Die Produktion der Cessna Citation Mustang wurde eingestellt. Grund waren die schlechten Absatzzahlen. Ein Nachfolger für das Einsteigermodell von Textron ist bereits gefunden.

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Nach einer Produktionszeit von fast 12 Jahren und mehr als 470 ausgelieferten Maschinen endet die Produktion des kleinsten Fliegers der Citation-Familie. Der Businessjet hatte in den letzten Jahren einen schweren Stand auf dem Markt. 2016 waren nur noch zehn Exemplare verkauft worden. Nun will sich Textron auf das neuere Modell Citation M2 konzentrieren.

Der Entscheid sei Textron wohl nicht leicht gefallen, vermutet Businessjet-Experte Rollie Vincent gegenüber Business Jet Traveler. «Doch die M2 hat solide Absatzzahlen generiert und bot sich deshalb als neues Einsteigermodell der Citation-Flugzeugfamilie an.» Die kleine Produktionsrate der Citation Mustang habe die Fortsetzung der Produktion wirtschaftlich unsinnig gemacht.

Billiger als die Konkurrenz

Die Kabine der nur zwölf Meter langen Citation Mustang bietet Platz für vier Passagiere. Ein fünfter kann anstelle des zweiten Piloten im Cockpit mitfliegen. Mit einem Stückpreis von unter 3,5 Millionen Dollar eignete sie sich auch für Firmen und Einzelpersonen mit begrenztem Budget. Die Citation Mustang lag damit preislich unter den vergleichbaren Konkurrenten Embraer Phenom 100 und Hondajet.

Cessnas neues Businessjet-Einsteigermodell Citation M2 ist schneller und größer als die nun eingestellte Mustang, kann aber von ähnlich kurzen Pisten starten. Nach ihrer Einführung 2013 waren die Verkäufe der Citation Mustang eingebrochen. In vier Jahren wurden bereits rund 150 Exemplare der M2 ausgeliefert. Dies, trotz einem um rund eine Million Dollar höheren Verkaufspreis.

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