Flughafen CaracasBoot rettet Iberia-Crew aus verzwickter Lage

Eine eingestürzte Brücke hat in Venezuela eine Iberia-Crew von der Fahrt zum Flughafen abgehalten. Abhilfe schuf schließlich ein Boot. Mancher im Krisenstaat sieht die Aktion als Sinnbild.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Lediglich 14,6 Kilometer ist das Hotel Olé Caribe vom Aeropuerto Internacional de Maiquetía Simón Bolívar entfernt. Mit dem Auto dauert die Fahrt zum Flughafen der venezolanischen Hauptstadt Caracas rund 25 Minuten. Doch was, wenn kein Auto durchkommt?

Diese Frage musste sich eine Iberia-Besatzung vergangene Woche stellen. Denn auf dem Weg von ihrem Hotel zum Flughafen war eine Brücke eingestürzt. Die letzte Rettung: ein Transport per Boot. Ein Video, das eine Journalistin bei Twitter postete, zeigt, wie die Iberia-Angestellten an Bord gehen.

Menschen helfen Crew

Die Menschen der Gegend hätten alles getan, um die Crew zum Flughafen zu bringen, schrieb die Journalistin später in einem Artikel. Schließlich habe jemand die Besatzung im Boot gefahren, um den Mitarbeitern der spanischen Fluglinie einen Gefallen zu tun. So erreichte die Besatzung den Flughafen und hob nur mit fast drei Stunden Verspätung Richtung Madrid ab.

Das Bild der Piloten und Stewardessen, die das Boot besteigen, erinnere die Venezolaner daran, wie kompliziert das Leben in ihrem Land geworden sei, schreibt die Journalistin. Man sei immer mehr von der modernen Welt abgeschnitten.

Lebensmittel knapp

Venezuela steckt nach dem Ölpreisverfall in einer schweren wirtschaftlichen und politischen Krise. Die Inflation lag im vergangenen Jahr nach Angaben des Internationalen Währungsfonds bei 475 Prozent und könnte dieses Jahr auf über 1600 Prozent steigen. Nahrungsmittel und Medikamente sind knapp, es kam schon mehrfach zu Plünderungen.

Viele Airlines fliegen das Land nicht mehr an. Auf der einen Seite, weil sie wegen strikter Devisenkontrollen Probleme haben, ihre Einnahmen in Dollar einzutauschen. Auf der anderen Seite gibt es mittlerweile auch Sicherheitsbedenken. Lufthansa strich ihre Verbindung von Frankfurt nach Caracas etwa im Juni 2016. American Airlines hat die Flüge zwischen Miami und Caracas mittlerweile so gelegt, dass die Crews direkt zurückfliegen und nicht in Venezuela übernachten müssen.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil