Swiss-C-Series-Jet: Die Airline war der erste Abnehmer

Bombardier C-Series: Startprobleme?

Die Kanadier wollen mit der C-Series Airbus und Boeing angreifen. Doch manch einer ist besorgt um die Zukunft des Projekts.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Wir sind besorgt um die Beständigkeit des Projekts.» Es sind harte Worte, die Republic-Airways-Chef Bryan Bedford da äussert. Seine Fluggesellschaft platzierte mit 40 der insgesamt 138 Bestellungen die größte Einzelorder beim kanadischen Flugzeugbauer und auch noch 40 Optionen. Dementsprechend vernichtend ist auch das Urteil von Bedford. «Es war nicht unbedingt ein Verkaufsschlager», so Bedford gemäß der kanadischen Tageszeitung The Globe and Mail weiter.

Eigentlich will Bombardier mit der C-Series Airbus und Boeing im Kurz- und Mittelstreckensegment Marktanteile streitig machen. Der größte Teil wird momentan von Airbus' A320 und Boeings B737 dominiert. Bombardier nannte als Vorteil der C-Series, dass die neuen Jets etwa 15 Prozent treibstoffeffizienter seien als die Produkte der großen Konkurrenten.

Doch auch Airbus und Boeing wollen ihre Verkaufsschlager mit effizienterer Technik ausstatten um sich der Herausforderung zu stellen. Auch wenn gemäß Bombardier die Flieger der C-Series immer noch effizienter sind als diese - die Zahlen sprechen nicht dafür, dass die Fluggesellschaften das auch unbedingt glauben. Und weniger Bestellungen geben auch Grund zur Sorge, dass das C-Series-Programm auf Dauer nicht profitabel ist.

Auch Bestellungen bei der Konkurrenz

Die Aussagen des Republic-Chefs dürften da weiter für Unruhe sorgen. Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass die Airline auf der Pariser Flugschau in Le Bourget eine Bestellung über 80 Jets aus Airbus' A320-Familie angekündigt hat, darunter auch 20 A319's - einem direkten Konkurrenten für den Bombardier-Flieger. Ende des Jahres soll der kanadische Jet das erste Mal fliegen, Ende 2013 kann er an die Airlines gehen.

Die Langversion, der CS300, den auch Republic Airways bestellt hat, soll Anfang 2014 bereit zur Auslieferung sein. Die Airbus-Flieger sollen 2016 an die Republic-Tochter Frontier gehen. In der Branche ist man angesichts der Konkurrenz-Bestellung skeptisch. Analysten bezweifeln, dass die Republic Airways tatsächlich 120 neue Flieger braucht. Erster Kunde für die C-Series war die deutsche Lufthansa, die den Jet für die Schweizer Tochter Swiss einsetzen will.

Mehr zum Thema

Airbus A330 Neo: Zuletzt kaum ausgeliefert.

Airbus entdeckt Qualitätsproblem bei Produktion des A330 Neo

ticker-airbus-konzern-

Airbus bildet Pilotennachwuchs für ANA All Nippon Airways aus

Der Airbus A320 von Titan Airways am 31. August 2026 in Hamburg-Finkenwerder: Übernimmt den Werksshuttle.

Airbus wechselt die Werksshuttle-Airline: Titan Airways löst Volotea ab

ticker-airbus-konzern-

Alleima liefert künftig auch Titanrohre für Airbus-Programme

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack