Dreamliner: Mehr Notlandungen?

Boeing: US-Behörde greift ein

Die US-Behörden haben sich mit Boeings neuesten Problemen auseinander gesetzt. Offenbar gab es schon einige Zwischenfälle wegen Vereisung.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eigentlich dachte man, schlimmer als das monatelange Grounding des Dreamliners kann es für Boeing nicht mehr kommen. Doch momentan scheint sich ein Problemberg ähnlichen Ausmaßes um den Flugzeugbauer anzuhäufen. In der vergangenen Woche hatte Boeing seine Kunden gewarnt: Piloten der Boeing 787 und Boeing 747-8 sollten Höhengewitter ab sofort besser meiden. Als erforderlichen Sicherheitsabstand nannte Boeing eine Distanz von mindestens 50 nautischen Meilen, also rund 93 Kilometern. Der Grund: Es könne zu Vereisung an den Triebwerken von General Electric kommen.

Inzwischen haben auch die US-Behörden reagiert. Die Luftfahrtbehörde FAA hat eine Sicherheitsanweisung herausgegeben. In dieser zeigt sich, dass es bereits eine ganze Reihe von Zwischenfällen gab, die mit diesem Problem zusammenhängen. Neun mal waren Boeing Flieger wegen Vereisung der Triebwerke in Probleme geraten. Zwei mal waren bei 747-8-Jumbos zwei von vier Triebwerken betroffen.

Mehr Fälle als bei Boeing bemerkt

Bei Boeing hatte man nicht so viele Fälle genannt. Der Grund laut der Nachrichtenagentur Reuters: Die FAA hatte auch Zwischenfälle berücksichtigt, die erst nach dem Flug bekannt wurden, weil die Piloten während Stürmen eine andere Art von Vibration bemerkt hatten. Von der Behörde heißt es jedoch, man müsse genau deswegen achtsam sein. Nur ein bisschen länger und die Vereisung könne zur Notlandung führen.

Im schlimmsten Fall, so die Direktive, könne es zu einem kompletten Ausfall der Triebwerke kommen. In der Anweisung heißt es, dass Fluggesellschaften so schnell wie möglich untersuchen müssen, ob die nötigen Sensoren im Cockpit funktionieren, die den Piloten zeigen, ob der Schub der Triebwerke immer noch intakt ist.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing steigt aus Wettbewerb um neuen Jet-Trainer der US Navy aus

ticker-boeing-1

Boeing rüstet MQ-28 Ghost Bat für größere Reichweite und höhere Feuerkraft auf

ticker-boeing-1

Boeing steigert Auslieferungen im Mai deutlich - bekommt aber wenig Bestellungen

D-ABPQ: Die Boeing 787-9 liegt mit der Nase auf dem Boden.

Wie kann ein Flugzeug plötzlich auf die Nase fallen?

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil