Dreamliner: Mehr Notlandungen?

Boeing: US-Behörde greift ein

Die US-Behörden haben sich mit Boeings neuesten Problemen auseinander gesetzt. Offenbar gab es schon einige Zwischenfälle wegen Vereisung.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eigentlich dachte man, schlimmer als das monatelange Grounding des Dreamliners kann es für Boeing nicht mehr kommen. Doch momentan scheint sich ein Problemberg ähnlichen Ausmaßes um den Flugzeugbauer anzuhäufen. In der vergangenen Woche hatte Boeing seine Kunden gewarnt: Piloten der Boeing 787 und Boeing 747-8 sollten Höhengewitter ab sofort besser meiden. Als erforderlichen Sicherheitsabstand nannte Boeing eine Distanz von mindestens 50 nautischen Meilen, also rund 93 Kilometern. Der Grund: Es könne zu Vereisung an den Triebwerken von General Electric kommen.

Inzwischen haben auch die US-Behörden reagiert. Die Luftfahrtbehörde FAA hat eine Sicherheitsanweisung herausgegeben. In dieser zeigt sich, dass es bereits eine ganze Reihe von Zwischenfällen gab, die mit diesem Problem zusammenhängen. Neun mal waren Boeing Flieger wegen Vereisung der Triebwerke in Probleme geraten. Zwei mal waren bei 747-8-Jumbos zwei von vier Triebwerken betroffen.

Mehr Fälle als bei Boeing bemerkt

Bei Boeing hatte man nicht so viele Fälle genannt. Der Grund laut der Nachrichtenagentur Reuters: Die FAA hatte auch Zwischenfälle berücksichtigt, die erst nach dem Flug bekannt wurden, weil die Piloten während Stürmen eine andere Art von Vibration bemerkt hatten. Von der Behörde heißt es jedoch, man müsse genau deswegen achtsam sein. Nur ein bisschen länger und die Vereisung könne zur Notlandung führen.

Im schlimmsten Fall, so die Direktive, könne es zu einem kompletten Ausfall der Triebwerke kommen. In der Anweisung heißt es, dass Fluggesellschaften so schnell wie möglich untersuchen müssen, ob die nötigen Sensoren im Cockpit funktionieren, die den Piloten zeigen, ob der Schub der Triebwerke immer noch intakt ist.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Dänemark beschafft sich zwei Boeing P-8A Poseidon

ticker-boeing-1

IT-Ausfall bremste Boeing-Produktion und Flugzeugauslieferungen

ticker-boeing-1

Boeing steigt aus Wettbewerb um neuen Jet-Trainer der US Navy aus

ticker-boeing-1

Boeing rüstet MQ-28 Ghost Bat für größere Reichweite und höhere Feuerkraft auf

Video

Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack