Dreamliner: Mehr Notlandungen?

Boeing: US-Behörde greift ein

Die US-Behörden haben sich mit Boeings neuesten Problemen auseinander gesetzt. Offenbar gab es schon einige Zwischenfälle wegen Vereisung.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Eigentlich dachte man, schlimmer als das monatelange Grounding des Dreamliners kann es für Boeing nicht mehr kommen. Doch momentan scheint sich ein Problemberg ähnlichen Ausmaßes um den Flugzeugbauer anzuhäufen. In der vergangenen Woche hatte Boeing seine Kunden gewarnt: Piloten der Boeing 787 und Boeing 747-8 sollten Höhengewitter ab sofort besser meiden. Als erforderlichen Sicherheitsabstand nannte Boeing eine Distanz von mindestens 50 nautischen Meilen, also rund 93 Kilometern. Der Grund: Es könne zu Vereisung an den Triebwerken von General Electric kommen.

Inzwischen haben auch die US-Behörden reagiert. Die Luftfahrtbehörde FAA hat eine Sicherheitsanweisung herausgegeben. In dieser zeigt sich, dass es bereits eine ganze Reihe von Zwischenfällen gab, die mit diesem Problem zusammenhängen. Neun mal waren Boeing Flieger wegen Vereisung der Triebwerke in Probleme geraten. Zwei mal waren bei 747-8-Jumbos zwei von vier Triebwerken betroffen.

Mehr Fälle als bei Boeing bemerkt

Bei Boeing hatte man nicht so viele Fälle genannt. Der Grund laut der Nachrichtenagentur Reuters: Die FAA hatte auch Zwischenfälle berücksichtigt, die erst nach dem Flug bekannt wurden, weil die Piloten während Stürmen eine andere Art von Vibration bemerkt hatten. Von der Behörde heißt es jedoch, man müsse genau deswegen achtsam sein. Nur ein bisschen länger und die Vereisung könne zur Notlandung führen.

Im schlimmsten Fall, so die Direktive, könne es zu einem kompletten Ausfall der Triebwerke kommen. In der Anweisung heißt es, dass Fluggesellschaften so schnell wie möglich untersuchen müssen, ob die nötigen Sensoren im Cockpit funktionieren, die den Piloten zeigen, ob der Schub der Triebwerke immer noch intakt ist.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Erholung bei Verkehrsflugzeugen braucht länger - Boeing startet vorerst kein neues Flugzeugprogramm

ticker-boeing-1

Boeing erhält weiteren Auftrag für Wartung von Apache-Hubschraubern

Boeing KC-135 Stratotanker: Über dem Irak abgestürzt.

Boeing KC-135 der USA über Irak abgestürzt

ticker-boeing-1

Boeing liefert im Februar 51 Flugzeuge aus - deutlich mehr als Airbus

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin