Die Boeing 737 in der Senke: Jet von Alaska Airlines.

In Anchorage beschädigtBoeing 737 von Alaska Airlines rollt wegen Malheur in vereiste Senke

Am größten Flughafen von Alaska ist ein Flugzeug von einer Rollbahn abgekommen. Die Boeing 737 von Alaska Airlines geriet in eine vereiste Senke und nahm dabei Schaden.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Aufgrund der strategisch günstigen Lage weit im Nordwesten von Nordamerika ist der Flughafen Anchorage in Alaska vor allem ein bedeutendes Drehkreuz für Luftfracht. Doch auch Passagierjets bedienen die größte Stadt des Bundesstaates Alaska mit seinen 745.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Mit Abstand die größte Fluglinie am Ted Stevens Anchorage International Airport ist die, die auch den Namen des Staates trägt.

Und der passierte dort am Mittwoch (8. Januar) ein Malheur. Die Boeing 737-900 ER mit dem Kennzeichen N215AK von Alaska Airlines landete um 01:36 Uhr in der Nacht als Flug AS143 aus Seattle kommend in Anchorage. Dort blieb sie vorerst. Und sie wird Anchorage auch nicht schnell wieder verlassen. Denn später am Tag, laut einer Sprecherin von Alaskas Verkehrsministeriums  gegen 13:34 Uhr, gab es einen Zwischenfall mit dem Jet.

Jet von Alaska Airlines steht in vereister Senke

Ein Alaska-Airlines-Sprecher sagte dem Sender KTUU, ein Wartungsteam der Fluglinie habe die N215AK in der sich zu diesem Zeitpunkt keine Fluggäste befanden, zu einer anderen Parkposition bringen wollen. Dabei habe der Jet «unbeabsichtigt eine Rollbahn» verlassen.

Ein Foto, das vom Ministerium stammt, zeigt die Boeing 737, die in einer vereisten Senke neben dem Rollweg steht. Spuren im Eis deuten darauf hin, dass das Flugzeug in die Senke hineingerutscht ist. Details zum Ablauf sind allerdings bisher nicht bekannt.

Bugfahrwerk der Boeing 737 beschädigt

Da der Boden auf der anderen Seite der Senke wieder ansteigt, hat das rechte Triebwerk Bodenkontakt. Die Aufhängung des rechten Vorderrades am Bugfahrwerk ist außerdem beschädigt. Die Räder des Hauptfahrwerkes haben sich teilweise ins Eis eingegraben.

Laut der Sprecherin geschah der Unfall in einer abgelegenen Ecke des Flughafens, sodass der Verkehr nicht beeinträchtigt wurde. Verletzt wurde niemand. Auch sei kein Treibstoff ausgetreten, so die Sprecherin. Flughafenpersonal habe das Flugzeuge gesichert.

Knapp sechs Jahre alt

Die Boeing 737 von Alaska Airlines ist knapp sechs Jahre alt. Sie hat Platz für 16 Reisende in der Business Class und 162 in der Economy Class. Alaska Airlines ist die erste Betreiberin der Maschine, die von zwei CFMI-Triebwerken angetrieben wird.

Mehr zum Thema

Alaska Airlines mit 18 neuen Routen ab der Westküste der USA

Alaska Airlines mit 18 neuen Routen ab der Westküste der USA

Alaska Air startet mit Hawaiian Airlines Langstreckenflüge ab Seattle

Alaska Air startet mit Hawaiian Airlines Langstreckenflüge ab Seattle

Boeing-Produktion: In 737 Max wurden fehlerhafte Teile gefunden.

Was Boeing bei der 737-Max-Produktion verbessert hat

Flieger von Atlas Air in Anchorage: Der Flughafen ist für Fracht sehr gut gelegen.

Die größten Frachtflughäfen der Welt

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies