Aeropuerto de Tenerife Norte: Von hier aus fliegt Canair.

Billigflieger für die Kanaren

Mit zwei Turboprop-Maschinen startet Canair - die erste Lowcost-Anbieterin der Inseln. Sie will bis zu 45 tägliche Flüge anbieten.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Um 17:32 hob am Mittwoch (21. September) die ATR 72-500 mit dem Taufnamen Gofio vom Flughafen Gando auf Gran Canaria in Richtung Teneriffa ab. Es war der Jungfernflug der neuen kanarischen Billigfluggesellschaft Canarias Airlines - oder kurz Canair. Sie betreibt vorerst zwei Maschinen mit je 72 Plätzen, auch die zweite ist eine ältere ATR 72-500. Vorerst sind die Verbindung zwischen Gran Canaria und Los Rodeos im Norden Teneriffas (Teneriffa-Nord) sowie nach Fuerteventura die beiden einzigen Strecke der Gesellschaft. Nach und nach sollen dann aber Verbindungen zwischen allen Inseln des Archipels im Atlantik hinzukommen - und auch solche aufs afrikanische Festland, etwa nach Casablanca oder Marrakesch, wie die Zeitung La Opinion schreibt. Bis zu 45 tägliche Flüge können sich die Verantwortlichen für Canair vorstellen.

Canair ist das neuste Projekt der Gruppe Binter. Sie betreibt bereits heute zwei Fluggesellschaften, welche die Inseln bedienen: Binter und Naysa. Canair soll nun als Billigvariante dazukommen. Angst vor Kannibalisierung hat Vizechef Rodolfo Nuñez Ruano nicht. Man müsse mit der Zeit gehen und günstige Preise anbieten. Die bestehenden Fluglinien der Gruppe hätten eine zu hohe Kostenstruktur. Wohl schwingt da ganz einfach die Angst mit, dass früher oder später ein anderer Anbieter mit einem Billigangebot auf die Insel kommen könnte. Zudem erlaubt eine neue Airline auch mehr Flexibilität - vor allem bei den Anstellungsbedingungen. Zum Start arbeitet Canair mit 22 Piloten und 24 Flugbegleitern. Die Flotte soll bereits Ende des Jahres auf vier Maschinen verdoppelt werden - entsprechend wird auch der Personalbestand ausgebaut.

Ehemalige Tochter Iberias

Binter wurde im Jahr 1989 gegründet. Bis 2002 gehörte sie Iberia, heute ist sie eine private Gesellschaft. Sie betreibt 19 ATR 72-500 und ATR 72-200 und transportierte letztes Jahr 2,6 Millionen Passagiere. Neben Binter bietet auch Islas Airways Flüge zwischen den sieben Inseln der Kanaren an.

Mehr zum Thema

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A319 von Lattitude Hub: Ein neuer alter Name soll her.

Lattitude Hub will doch wieder Canarian Airways heißen

Asche auf dem Vorfeld: La Palma muss den Flugverkehr pausieren.

La Palma muss Flughafen nun doch schließen

Ankunft des Erstfluges von Lattitude Hub auf den Kanaren: Glücklichere Zeiten.

Neue Kanaren-Airline stoppt Flüge schon nach wenigen Tagen

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil