Heckflossen von Jet Blue: Prangen sie bald auf der C-Series?

Hoffnung für BombardierBilligairline Jetblue prüft die C-Series

Bombardier steht derzeit in Gesprächen mit Jetblue über einen Kauf von C-Series. Auch mit Air Canada spricht der kanadische Flugzeugbauer. Er braucht dringend eine große Order einer großen Fluglinie.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Gut geht es Bombardier nicht. Das ist inzwischen offensichtlich. Um Geld zu sparen, stellt der kanadische Flugzeugbauer nun die Produktion seines Amphibienfliegers CL-415 ein. Rund 30 Mitarbeitende werden entlassen. Das Modell verkaufte sich zuletzt nicht mehr gut, das Orderbuch ist derzeit leer.

Jede positive Meldung kommt da gelegen. Und die gibt es durchaus. So interessiert sich offenbar Jetblue für die C-Series. Die amerikanische Billigairline und Bombardier führten Gespräche über eine mögliche Bestellung des neuen Flugzeuges, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg und bezieht sich auf zwei interne Quellen. Wie groß die Order wäre, wird nicht genannt. Derzeit setzt Jetblue auf Airbus A320 und A321 sowie Embraer E190.

Auch Air Canada führt Gespräche

Offenbar wirft auch Air Canada wieder ein Auge auf die C-Series. Es liefen ebenfalls Gespräche, so Bloomberg. Kürzlich sei auch ein Exemplar am Lester B. Pearson International Airport gesehen worden, dem Drehkreuz von Air Canada. Die nationale Fluglinie Kanadas hatte der C-Series zuerst einen Korb gegeben, weil sie ihre Embraer E190 länger einsetzt als geplant. Und nicht zuletzt stellte United eine Bestellung in Aussicht.

Die C-Series verkauft sich derzeit noch schlecht. Bislang sammelte Bombardier 243 Bestellungen ein. Bis zur ersten Auslieferung – nächsten Sommer startet die Swiss den Flugbetrieb mit der C-Series – wollte der Hersteller aber die Marke von 300 erreichen. Was fehlt, ist jetzt vor allem eine neue Bestellung einer großen, bekannten Airline. Eine solche Großbestellung würde dem Programm den nötigen Stempel des Erfolgs aufdrücken.

Preis als Hemmnis

Bombardier bläst aber ein kalter Wind entgegen. So sind die härtesten Konkurrenten wie die E2-Familie der brasilianischen Embraer und der Sukhoi Superjet wegen der Schwäche der Landeswährungen Real und Rubel markant billiger geworden. «Um ehrlich zu sein, war der Preis der C-Series für einen Regionalcarrier eine ziemliche Herausforderung», sagte etwa Peter Oncken vom City-Jet-Eigentümer Intro Group. Und zudem lassen die Zweifel am Erfolg der C-Series potenzielle Käufer zögern.

Mehr zum Thema

ticker-jetblue

Jetblue baut Drehkreuz Fort Lauderdale massiv aus

ticker-jetblue

Jetblue gestaltet Sonderlackierung auf Airbus A320 zum 250. Jahrestag der USA um

ticker-jetblue

Auch Jetblue will Flüge nach Venezuela aufnehmen

ticker-jetblue

Jetblue bringt Sonderlackierung für die Dominikanische Republik nach Santo Domingo

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil