Heckflossen von Jet Blue: Prangen sie bald auf der C-Series?

Hoffnung für BombardierBilligairline Jetblue prüft die C-Series

Bombardier steht derzeit in Gesprächen mit Jetblue über einen Kauf von C-Series. Auch mit Air Canada spricht der kanadische Flugzeugbauer. Er braucht dringend eine große Order einer großen Fluglinie.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Gut geht es Bombardier nicht. Das ist inzwischen offensichtlich. Um Geld zu sparen, stellt der kanadische Flugzeugbauer nun die Produktion seines Amphibienfliegers CL-415 ein. Rund 30 Mitarbeitende werden entlassen. Das Modell verkaufte sich zuletzt nicht mehr gut, das Orderbuch ist derzeit leer.

Jede positive Meldung kommt da gelegen. Und die gibt es durchaus. So interessiert sich offenbar Jetblue für die C-Series. Die amerikanische Billigairline und Bombardier führten Gespräche über eine mögliche Bestellung des neuen Flugzeuges, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg und bezieht sich auf zwei interne Quellen. Wie groß die Order wäre, wird nicht genannt. Derzeit setzt Jetblue auf Airbus A320 und A321 sowie Embraer E190.

Auch Air Canada führt Gespräche

Offenbar wirft auch Air Canada wieder ein Auge auf die C-Series. Es liefen ebenfalls Gespräche, so Bloomberg. Kürzlich sei auch ein Exemplar am Lester B. Pearson International Airport gesehen worden, dem Drehkreuz von Air Canada. Die nationale Fluglinie Kanadas hatte der C-Series zuerst einen Korb gegeben, weil sie ihre Embraer E190 länger einsetzt als geplant. Und nicht zuletzt stellte United eine Bestellung in Aussicht.

Die C-Series verkauft sich derzeit noch schlecht. Bislang sammelte Bombardier 243 Bestellungen ein. Bis zur ersten Auslieferung – nächsten Sommer startet die Swiss den Flugbetrieb mit der C-Series – wollte der Hersteller aber die Marke von 300 erreichen. Was fehlt, ist jetzt vor allem eine neue Bestellung einer großen, bekannten Airline. Eine solche Großbestellung würde dem Programm den nötigen Stempel des Erfolgs aufdrücken.

Preis als Hemmnis

Bombardier bläst aber ein kalter Wind entgegen. So sind die härtesten Konkurrenten wie die E2-Familie der brasilianischen Embraer und der Sukhoi Superjet wegen der Schwäche der Landeswährungen Real und Rubel markant billiger geworden. «Um ehrlich zu sein, war der Preis der C-Series für einen Regionalcarrier eine ziemliche Herausforderung», sagte etwa Peter Oncken vom City-Jet-Eigentümer Intro Group. Und zudem lassen die Zweifel am Erfolg der C-Series potenzielle Käufer zögern.

Mehr zum Thema

ticker-jetblue

Jetblue erweitert Vielfliegerprogramm um kostenlose Business-Class-Upgrades

ticker-jetblue

Jetblue nimmt vierte Destination in Kolumbien ins Streckennetz auf

ticker-jetblue

Jetblues neue Inlands-Business-Class startet auf mehr als 30 Strecken - ab dem 8. Dezember

ticker-jetblue

New York-LaGuardia: FAA stimmt Kauf von Spirit-Slots durch Jetblue vorläufig zu

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack