Supreme FlyÖsterreichische Pauschalpreis-Airline legt los

Supreme Fly ist zu ihrem Erstflug von Bratislava nach Tunis gestartet. Ab Oktober will die virtuelle österreichische Fluggesellschaft wöchentliche Linienflüge nach Tunis und Istanbul anbieten - im Abonnement.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich wollte Supreme Fly mit zwölf Zielen und einem in Europa noch ungewohnten Pauschalpreis-Modell starten. Doch die Corona-Pandemie machte der virtuellen österreichischen Fluggesellschaft einen Strich durch die Rechnung. Der Erstflug fiel deshalb anders aus als zunächst geplant.

Am 8. Juli hob ein Airbus A320 von Nouvelair im Auftrag von Supreme Fly in Bratislava Richtung Tunis ab. Ursprünglich hat das junge Team um dem 30-jährigen Geschäftsführer Ahmed Taieb nicht daran gedacht, klassische Charterflüge durchzuführen. «Doch nachdem kurzfristig eine Charterkette nach Tunesien ausgefallen ist, ist die tunesische Gemeinschaft auf uns zugekommen und hat gefragt, ob wir diese Flüge durchführen können», erklärt er im Gespräch mit aeroTELEGRAPH.

650 Flugtickets verkauft

Man habe wie viele Gründer «alle nur möglichen Fehler gemacht, die man machen kann», sagt er. Doch am Ende sei es Supreme Fly innerhalb kürzester Zeit gelungen, eine Charterkette mit zwölf Hin- und Rückflügen auf die Beine zu stellen. Innerhalb weniger Tage habe man 650 Flugtickets dafür verkauft, so Taieb.

Gründer Ahmed Taieb. Bild: Martin Dichler

Die ursprüngliche Idee ist aber nicht gestorben. War ursprünglich geplant gewesen, erst mit 25.000 Voranmeldungen für ein Abonnement an den Start zu gehen, so kündigt Supreme-Fly-Gründer Taieb bereits jetzt den Start mit einer «weit geringeren Zahl an Abonnenten» an.

Mit Boeing 737 oder Airbus A320

Nachdem man in der ethnischen Gemeinschaft gut vernetzt sei und die Fluglinie in der Community eigene Botschafter angestellt habe um für das Produkt zu werben, rechnet Taieb mit einer genügenden Auslastung, um ab Oktober mit wöchentlichen Linienflügen nach Tunis und ab Dezember nach Istanbul zu beginnen. «Der Start sollte langsam und überlegt beginnen», sagt Taieb.

Zusätzlich zum Pauschalangebot für Abonnenten möchte Supreme Fly nun aber auch einen Einzelplatzverkauf auf ihren Flügen anbieten. Der Flugpartner für die Aufnahme der Pauschalpreis-Flüge ist noch nicht bekannt. Man suche die Zusammenarbeit mit einer Airline in der Slowakei, so Gründer Taieb. Zum Einsatz soll eine Boeing 737-800 oder ein Airbus A320 kommen.

Mehr zum Thema

Flughafen Bratislava: Ab hier will Supreme Fly starten.

Österreichische Airline plant Flüge zum Pauschalpreis

Fluggäste von Surf Air: Wie steht es um die Fluggesellschaft wirklich?

Flatrate-Airline Surf Air in Turbulenzen

Passagiere im Flieger: Kaufen Tickets bisher meist einzeln.

Macht Corona Flugabos für Airlines attraktiver?

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hobab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
TV-Bericht über den Zwischenfall: Drei Verletzte.
Flughafen Araxos
Die Taufe einer Boeing 737 Max von Tuifly wird jäh unterbrochen: Kurz vor Beginn der Zeremonie bricht eine Treppe am griechischen Flughafen Araxos zusammen. Mehrere Menschen stürzen, drei von ihnen müssen ins Krankenhaus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Bildschirmfoto 2026-05-01 um 164538
Am Flughafen São Paulo-Congonhas kamen eine landende Boeing 737 und eine startende Embraer E2 sich extrem nahe, so nahe, dass das Kollisionswarnsystem Alarm schlug. Der Jet von Gol und der Jet von Azul näherten sich entlang der Piste bis auf 22 Meter an.
Laura Frommberg
Laura Frommberg