Die erste flugfähige 777X: Boeing hat die Testmaschine in Everett weitgehend zusammengebaut.

Probleme mit RiesentriebwerkAuch 777X bereitet Boeing Kopfzerbrechen

Harte Zeiten für Boeing: Als wäre die 737-Max-Krise nicht genug, bestätigt der Flugzeugbauer nun auch weitere Verzögerungen bei der 777X.

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Die Luftfahrtmesse Le Bourget in Paris begann für Boeing nicht mit einer großen Order, sondern mit einer wenig erfreulichen Nachricht. Früh am Montagmorgen (17. Juni) sprach David Joyce, Chef von General Electric Aviation, gegenüber Reportern detaillierter über die Probleme mit dem Riesentriebwerk GE9X, das die Boeing 777X antreiben wird. Eine Komponente an der Vorderseite des Kompressors verschleiße vorzeitig, erklärte Joyce.

Der GE-Aviation-Chef sagte, es werde Monate brauchen, die Schwierigkeiten zu beheben. Er erwarte den Erstflug der 777X noch im Jahr 2019. Eigentlich wollte Boeing den neuen Langstreckenjet, den auch Lufthansa geordert hat, Ende Juni erstmals in Luft schicken.

Erstflug später im Jahr

Boeings Chef der Passagierflugzeug-Sparte, Kevin McAllister, bestätigte in Paris, dass der US-Flugzeughersteller aufgrund der Triebwerksprobleme den Erstflug nun für später im Jahr plant. Genauere Prognosen wollte McAllister nicht abgeben, etwa über die Länge des Testflugprogrammes. Dazu brauche man mehr Details von GE, sagte der Boeing-Manager.

Bereits am Wochenende hatte sich Emirates-Präsident Tim Clark erneut skeptisch gezeigt, dass Boeing die erste 777X pünktlich Mitte 2020 wird ausliefern können. Im Gespräch mit der Zeitung Seattle Times sagte Clark, man befinde sich in Nachverhandlungen mit Boeing, die bis zum Herbst dauern könnten. Emirates hat 150 777X bestellt, könnte laut Seattle Times nun aber womöglich einige durch die kleineren 787 ersetzen.

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