Jet von Peach: Bald nach Australien?

Peach und VanillaANA startet Billigoffensive in die Ferne

Die japanische Airline stockt die Flotte ihrer Billigflieger auf. Die ANA-Töchter Peach und Vanilla sollen künftig mehr internationale Ziele anfliegen.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die japanische ANA Holdings hat ihre Strategie für die kommenden fünf Jahre vorgestellt. Dabei legt der Mutterkonzern von All Nippon Airways einen Schwerpunkt auf seine beiden Lowcost-Töchter: Vanilla Air mit Basis am Flughafen Tokio-Narita und Peach Aviation mit Sitz in Osaka sollen künftig enger zusammenarbeiten. Zudem werden sie in den asiatischen Mittelstreckenmarkt einsteigen, kündigte das Unternehmen an. So will ANA neue Ziele bedienen, die im Flugplan der Gruppe bisher noch nicht präsent sind.

Dabei ist der angekündigte Einstieg wohl eher ein Ausbau und eine Verlängerung. Denn Peach fliegt außerhalb Japans bereits Destinationen in Taiwan, Südkorea, Hong Kong, China und Thailand an. Vanilla Air hat Hongkong, Vietnam und die Philippinen im Flugplan. Eine von ANA veröffentlichte Karte zeigt, dass sich künftige Ziele auch etwa im Norden Australiens, in Indonesien, im Osten Russlands oder womöglich im äußersten Osten Indiens befinden könnten. Mit einer Entfernung von mehr als 5000 Kilometern dürften manche dieser Routen allerdings auch schon gut als Langstrecke durchgehen.

Neues Flugzeugmuster soll her

Der Konzern kündigte außerdem an, für die Mittelstrecken-Offensive der beiden Billigflieger künftig ein «neues, kleines Mittelstreckenflugzeug» einzuführen. So soll die Zahl der Jets der Billigtöchter von ANA von 35 im Jahr 2017 auf 55 etwa bis zum Jahr 2022 steigen.

Das Unternehmen begründet seine Ausbaupläne unter anderem mit der allmählichen Erholung der japanischen Wirtschaft und der steigenden Nachfrage für Reisen nach Nippon durch das Wirtschaftswachstum in Asien. Die japanische Zeitung Nikkei schrieb, in den kommenden 20 Jahren sei in Asien mit einem Zuwachs der Passagierflüge von mehr als 5 Prozent pro Jahr zu rechnen. Billigflieger würden zurzeit rund 60 Prozent des südostasiatischen Marktes kontrollieren, aber nur ungefähr 10 Prozent des japanischen.

Konkurrenz schläft nicht

Auch andere Fluggesellschaften haben die Lowcost-Mittelstrecke von und nach Japan ins Visier genommen. So kündigte erst vor wenigen Tagen der Billigflieger Indonesia Air Asia X an, ab Mai täglich von der indonesischen Hauptstadt Jakarta direkt nach Tokio-Narita zu fliegen, nachdem er im vergangenen Jahr schon die Strecke Bali - Tokio eröffnet hatte.

Mehr zum Thema

Boeing 777-300 ER von Aeroflot: Steigende Nachfrage von und nach Japan.

Aeroflot und Japan Airlines arbeiten zusammen

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Video

eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick auf die Unglücksstelle: Die Boeing 767 F rutschte weit über die Piste hinaus.
Der Stimmenrekorder der in Miami verunglückten Boeing 767 F liefert erstmals Einblicke in die entscheidenden Minuten im Cockpit. Einer der Piloten des Fluges von Amazon Air warnte wiederholt vor dem hohen Tempo, automatische Systeme schlugen mehrfach Alarm.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der ukrainische Präsident und seine Frau bei der Ankunft tin Norwegen: Es ging glimpflich aus.
Ein Drohnenalarm über Moldau bekommt durch neue Aussagen eine besondere Brisanz. Denn zur selben Zeit befand sich das Flugzeug des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyys in der Luft.
Laura Frommberg
Laura Frommberg