Doch nicht mehr SitzeAmerican verzichtet auf Millionen

Die amerikanische Airline wollte eigentlich mehr Sitze in ihre kleinen Flugzeuge einbauen. Darauf verzichtet American nun – um den Piloten entgegenzukommen.

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«Dutzende Millionen Dollar» werde es American Airlines kosten, schreibt Scott Kirby, Präsident der Fluggesellschaft, in einem Brief an die Angestellten. Trotzdem habe man die Entscheidung, die Anzahl der Sitze in den größten Regionalfliegern zu erhöhen, wieder rückgängig gemacht. Eigentlich hatte American sie von 76 auf 81 erhöhen wollen. Das würde zwar mehr Umsatz bringen, so Kirby in dem Brief, welcher der Nachrichtenagentur Bloomberg vorliegt. Es sei momentan aber wichtiger, das Vertrauen der eigenen Piloten zu sichern.

Was er damit meint: Die Piloten von American Airlines hatten sich im Vorfeld über den Plan beklagt. Denn damit einhergegangen wäre auch, dass die Piloten der Regionaltöchter Flieger mit mehr Sitzen fliegen. Die Piloten der Mutterairline, welche die größeren Flieger steuern, fühlten sich bedroht. Jede Erhöhung gefährde ihre Jobs, so die Gewerkschaft.

Höchste Löhne der USA

Bei American widerspricht man dem. «Aber ich verstehe, woher diese Gefühle kommen, wenn man sich frühere Arbeitskämpfe ansieht», so Kirby. Er verspreche, dass er alles tun werde, um das Vertrauen wieder zu gewinnen. Dazu gehöre, auf diese Effizienzmaßnahme zu verzichten. Außerdem werde man den Piloten die höchsten Tarife anbieten, die es in der ganzen Branche in den USA gebe. Genaue Zahlen nennt er in dem Brief aber nicht, so Bloomberg.

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