Doch nicht mehr SitzeAmerican verzichtet auf Millionen

Die amerikanische Airline wollte eigentlich mehr Sitze in ihre kleinen Flugzeuge einbauen. Darauf verzichtet American nun – um den Piloten entgegenzukommen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Dutzende Millionen Dollar» werde es American Airlines kosten, schreibt Scott Kirby, Präsident der Fluggesellschaft, in einem Brief an die Angestellten. Trotzdem habe man die Entscheidung, die Anzahl der Sitze in den größten Regionalfliegern zu erhöhen, wieder rückgängig gemacht. Eigentlich hatte American sie von 76 auf 81 erhöhen wollen. Das würde zwar mehr Umsatz bringen, so Kirby in dem Brief, welcher der Nachrichtenagentur Bloomberg vorliegt. Es sei momentan aber wichtiger, das Vertrauen der eigenen Piloten zu sichern.

Was er damit meint: Die Piloten von American Airlines hatten sich im Vorfeld über den Plan beklagt. Denn damit einhergegangen wäre auch, dass die Piloten der Regionaltöchter Flieger mit mehr Sitzen fliegen. Die Piloten der Mutterairline, welche die größeren Flieger steuern, fühlten sich bedroht. Jede Erhöhung gefährde ihre Jobs, so die Gewerkschaft.

Höchste Löhne der USA

Bei American widerspricht man dem. «Aber ich verstehe, woher diese Gefühle kommen, wenn man sich frühere Arbeitskämpfe ansieht», so Kirby. Er verspreche, dass er alles tun werde, um das Vertrauen wieder zu gewinnen. Dazu gehöre, auf diese Effizienzmaßnahme zu verzichten. Außerdem werde man den Piloten die höchsten Tarife anbieten, die es in der ganzen Branche in den USA gebe. Genaue Zahlen nennt er in dem Brief aber nicht, so Bloomberg.

Mehr zum Thema

ticker-american-airlines

American Airlines erhält erste Embraer E175 mit neuen Recaro-Sitzen

ticker-american-airlines

American Airlines nimmt dritte Venezuela-Strecke auf

ticker-american-airlines

American Airlines verklagt britischen Reisebüroverband wegen Logo

ticker-american-airlines

American Airlines baut Premiumangebot in Dallas aus

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin