Gang zum Flugzeug: Mit wenig Handgepäck ist man schneller drin.

Wenig Handgepäck wird belohnt

Das Einsteigen sorgt immer wieder für Ärger. Wer darf zuerst an Bord? American Airlines probiert nun einen neuen Ansatz aus.

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Es passiert an den Flughäfen in Baltimore, Austin, Washington-Dulles und Fort Lauderdale. Still und heimlich testet die amerikanische Fluggesellschaft eine neue Art, die Passagiere schnellstmöglich an Bord zu bringen. Wie der Reiseblogger John DiScala herausfand, dürfen im Rahmen des Testlaufes von American Airlines Passagiere, die kein Handgepäck mit sich führen, direkt nach den Business-Class-Reisenden einsteigen. DiScala war unterwegs und flog von Fort Lauderdale nach Los Angeles. Er wunderte sich, warum die Passagiere ohne Handgepäck als erste einsteigen durften.

Der Blogger twitterte seine Bemerkung prompt: «Ich frage mich, ob American Airlines eine neue Einsteigemethode testet». Die Fluglinie antwortete ebenso prompt, das sei der Fall. Gegenüber amerikanischen Medien bestätigte eine Sprecherin später, dass man über einen Zeitraum ausprobiere, wie das bei den Passagieren ankomme. Laptops oder iPads gelten dabei nicht als Handgepäck.

Gegen Gebühr Gepäck aufgeben

American könnte durch die neue Methode auch noch zusätzlich etwas verdienen. Immerhin könnte der eine oder andere Passagier für das Minus an Wartezeit sein Gepäck aufgeben – gegen eine Gebühr. Eine kleinere Konkurrentin bietet den Passagieren ohne Handgepäck schon länger die Möglichkeit, früher an Bord zu gehen. Alaska Airlines nutzt die Methode schon seit Oktober 2011. Doch das gilt nicht auf jedem Flug. Nur, wenn ein Flug besonders voll ist, gelten die Regeln.

Was halten Sie von der Idee? Berichten Sie uns in den Kommentaren davon.

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