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«Chapter 11»

Die größten US-Airline-Pleiten

American Airlines beantragte Gläubigerschutz. Und macht damit das, was schon viele Konkurrenten in den USA getan haben - um sich zu retten.

Heute Dienstag (29. November) war es soweit: Nachdem wochenlang über eine Pleite von American Airlines spekuliert worden war, flüchtete sich Amerikas drittgrößte Fluggesellschaft nun in die Insolvenz. Das «Chapter 11» im Insolvenzrecht der Vereinigten Staaten erlaubt es der Airline, weiterzuarbeiten, sich aber nicht um die Forderungen der Gläubiger sorgen zu müssen. Wie genau es mit der Fluggesellschaft nun weiter geht, ist nicht klar. Neben einem Führungswechsel an der Spitze des Unternehmens – Thomas Horton löst Ex-Chef Gerard Arpey ab – wird wohl auch eine Generalüberholung der im Konkurrenzvergleich recht alten Flotte nötig werden.

Der Weg aus der Insolvenz ist in den USA nicht nur möglich, sondern sogar oft eine große Chance. Das zeigte die Konkurrenz schon viele Male. Die Mehrheit der großen Fluggesellschaften in den USA musste schon einmal den Gläubigerschutz nach Kapitel 11 beantragen. So etwa Delta. Nach dem Bankrott im Jahr 2005 kämpfte sich die Fluggesellschaft mit harten Einschnitten und Strategieänderungen aus der Insolvenz – um dann schließlich 2007 wieder ganz obenauf zu sein. Nach dem Zusammenschluss mit der ebenfalls insolventen Northwest ein Jahr später wurde die Fluglinie zur größten der Welt.

Doch nicht alle meisterten die Krise mit Bravour. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie und sehen Sie, wer es geschafft hat – und wer nicht.



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