Latécoère 631 im Jahr 1948 auf dem Genfersee: Das Flugboot ...

Latecoere 631 von Air FranceAls das Flugboot vom Genfersee im Atlantik verschwand

Im Juni 1948 landete ein Flugboot vom Typ Latécoère 631 auf dem Genfersee. Keine zwei Monate nach dem Sonderflug stürzte die Maschine von Air France in den Atlantik.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Im Juni 1948 erhielt der Genfersee ganz besonderen Besuch. Ein sechsmotoriges Flugboot vom Typ Latécoère 631 landete auf dem Schweizer Gewässer. Angetrieben von sechs Motoren und mit einer Spannweite von mehr als 57 Metern muss die Maschine von Air France mächtig Eindruck gemacht haben. Fotos zeigen sie zwischen Ausflugsbötchen.

Der Besuch in der Schweiz war kein Teil einer normalen Linienverbindung, sondern ein Sonderflug. Von Genf aus ging es nach Biscarrosse in Frankreich und von dort weiter auf die normale Air-France-Strecke Richtung Fort de France im Überseedépartement Martinique.

Regelmäßige Flüge nach Martinique

Das Flugboot aus französischer Produktion transportierte unter anderem mehr als 10.000 Postsendungen aus Genf und 1200 aus Liechtenstein, wie das Briefmarken-Portal Philamondo schreibt. Es gab zu diesem Anlass auch besondere Marken, Stempel sowie Briefumschläge mit dem Schriftzug «Presentation a Geneve de L'Hydravion Latecoere 631».

Die Strecke von Biscarrosse nach Fort de France bediente Air France schon seit dem Sommer 1947 mit Flugbooten vom Typ Laté 631, so die Kurzform. Eine der Maschinen, mit dem Kennzeichen F-BDRD, stürzte im Februar 1948 jedoch in einem Schneesturm in den Ärmelkanal. Und auch die Maschine vom Genfersee, F-BDRC, nahm ein tragisches Ende.

Verschwunden über dem Atlantik

Sie war am 31. Juli auf dem Weg von Martinique ins damalige Port-Etienne, heute Nouadhibou, in Mauretanien. Dort sollte sie auf dem Rückweg nach Europa einen Tankstopp einlegen. Doch F-BDRC kam nie an. Das Flugboot verschwand über dem Atlantik.

Eine Suchaktion fand nur einige Trümmerteile der Maschine. Aufschluss über den Grund des Unglücks, das sich in der Nacht zum 1. August wohl rund 1900 Kilometer westlich von Dakar im Senegal ereignete, gab es nie. Alle zwölf Crewmitglieder und 40 Fluggäste starben.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Fotos der F-BDRC in Genf.

Mehr zum Thema

Air France feiert 85. Jubiläum zwischen Paris und Genf

Air France feiert 85. Jubiläum zwischen Paris und Genf

USA wollen gigantisches Wasserflugzeug entwickeln

USA wollen gigantisches Wasserflugzeug entwickeln

Die Avic AG600: Das größte Wasserflugzeug der Welt bekommt neue Teststücke.

Es geht voran mit Chinas Flugboot

ticker-air-france

Air France setzt Flüge nach Havanna wegen Treibstoffmangel aus

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack