Die Aktivisten von Greenpeace übersteigen den Zaun zum Flughafengelände.

Greenpeace-AktionAktivisten bekleckern Boeing 777 von Air France

Spektakuläre Aktion von Greenpeace: Aktivisten drangen aufs Gelände des Pariser Flughafens Charles de Gaulle ein. Dort versahen sie eine Boeing 777 von Air France mit grüner Farbe.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Boeing 777-200 mit dem Kennzeichen F-GSPB fliegt seit bald einem Jahr nicht mehr im Linienverkehr. Air France hat sie nach Ausbruch der Corona-Krise geparkt. Sie steht seither auf einem abgelegenen Parkfeld am Flughafen Paris-Charles de Gaulle.

Dorthin sind am Freitagmorgen (5. März) neun Aktivisten von Greenpeace vorgedrungen. Sie kletterten zuerst über einen Zaun auf das Flughafengelände und machten sich dann an die Arbeit. Sie bemalten die Boeing 777 auf der linken Rumpfvorderseite mit grüner Farbe. Andere kletterten mit einer Leiter auf die Tragfläche und  auf das Dach des Flugzeugs.

Polizei schreitet ein

Neben der Farbschmiererei hängten sie auch Transparente vom Flugzeug. «Y a-t-il un pilote pour sauver le climat?» (Gibt es einen Piloten zur Rettung des Klimas?) und «La solution: moins d’avions» (die Lösung: Weniger Flugzeuge) war darauf zu lesen. Man habe mit der Aktion auf das Greenwashing der Luftfahrt hinweisen wollen, also auf PR-Methoden, um sich ein grünes Mäntelchen umzuhängen, so Greenpeace. Zudem fordert die Organisation ein Ende für Kurzstreckenflüge und Flughafenausbauten.

Die Flughafenpolizei schritt nach einigen Minuten ein. Einige der Aktivisten weigerten sich allerdings zuerst, vom Flugzeug herunterzuklettern. Der französische Transportminister erklärte, es werde Strafen geben. Fragen wird sich allerdings auch der Flughafenbetreiber Aéroports de Paris gefallen lassen müssen: Das Eindringen aufs Gelände stellt einen gravierenden Sicherheitsvorfall dar.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der Aktion.

Mehr zum Thema

ticker-air-france

Air France und British Airways: Vor fünfzig Jahren startete die Concorde in den Linienbetrieb

Eine Concorde von Air France über Rio de Janeiro: Am 21. Januar 1976 startete das Flugzeug in den Liniendienst.

Vor 50 Jahren startete die Concorde in den Liniendienst

ticker-air-france

Air France holt sich Apple TV an Bord

ticker-air-france

Air France serviert in La Première erstmals alkoholfreien Rosé-Schaumwein

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies