Die Aktivisten von Greenpeace übersteigen den Zaun zum Flughafengelände.

Greenpeace-AktionAktivisten bekleckern Boeing 777 von Air France

Spektakuläre Aktion von Greenpeace: Aktivisten drangen aufs Gelände des Pariser Flughafens Charles de Gaulle ein. Dort versahen sie eine Boeing 777 von Air France mit grüner Farbe.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Boeing 777-200 mit dem Kennzeichen F-GSPB fliegt seit bald einem Jahr nicht mehr im Linienverkehr. Air France hat sie nach Ausbruch der Corona-Krise geparkt. Sie steht seither auf einem abgelegenen Parkfeld am Flughafen Paris-Charles de Gaulle.

Dorthin sind am Freitagmorgen (5. März) neun Aktivisten von Greenpeace vorgedrungen. Sie kletterten zuerst über einen Zaun auf das Flughafengelände und machten sich dann an die Arbeit. Sie bemalten die Boeing 777 auf der linken Rumpfvorderseite mit grüner Farbe. Andere kletterten mit einer Leiter auf die Tragfläche und  auf das Dach des Flugzeugs.

Polizei schreitet ein

Neben der Farbschmiererei hängten sie auch Transparente vom Flugzeug. «Y a-t-il un pilote pour sauver le climat?» (Gibt es einen Piloten zur Rettung des Klimas?) und «La solution: moins d’avions» (die Lösung: Weniger Flugzeuge) war darauf zu lesen. Man habe mit der Aktion auf das Greenwashing der Luftfahrt hinweisen wollen, also auf PR-Methoden, um sich ein grünes Mäntelchen umzuhängen, so Greenpeace. Zudem fordert die Organisation ein Ende für Kurzstreckenflüge und Flughafenausbauten.

Die Flughafenpolizei schritt nach einigen Minuten ein. Einige der Aktivisten weigerten sich allerdings zuerst, vom Flugzeug herunterzuklettern. Der französische Transportminister erklärte, es werde Strafen geben. Fragen wird sich allerdings auch der Flughafenbetreiber Aéroports de Paris gefallen lassen müssen: Das Eindringen aufs Gelände stellt einen gravierenden Sicherheitsvorfall dar.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der Aktion.

Mehr zum Thema

ticker-air-france

Air France feiert 60 Jahre Direktflüge zwischen Wien und Paris

Bas t`Hooft: Deutschland-Chef von Air France-KLM.

«Nach dem Betriebsstopp von Lufthansa Cityline haben wir einen deutlichen Anstieg verzeichnet»

Daniel Harding: Er dirigierte auch schon im Hangar.

Der Mann, der bei Air France Airbus A320 fliegt und ein Spitzenorchester dirigiert

ticker-air-france

Air France will Nahost-Flüge bereits ab Mai und Juni wieder aufnehmen – British Airways wartet bis August

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies