Flieger von Syphax Airlines: Wieder im Einsatz.

Syphax zurück im Geschäft

Die neue tunesische Airline gab nach wenigen Tagen schon wieder auf. Nun fliegt sie wieder und hegt ehrgeizigere Pläne denn je.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Sie fliegt, sie fliegt nicht, sie fliegt, sie fliegt nicht - sie fliegt! Am 29. April wollte die junge Fluggesellschaft Syphax Airline zum Jungfernflug starten. Doch das Bodenpersonal der Konkurrentin Tunisair weigerte sich, die Passagiere einzuchecken. Und so zog Unternehmenschef Mohamed Frikha gleich wieder den Stecker. «Ich habe beschlossen, das Projekt definitiv zu stoppen. Die Kunden werden entschädigt», sagte er damals. Der rabiaten Maßnahme war ein wochenlanger Streit um die Destinationen vorausgegangen, die Syphax bedienen wird. Tunisair beharrte darauf, dass die neue Fluglinie nur ab dem Flughafen Sfax fliegen dürfe, Syphax wollte auch ab der Hauptstadt Tunis fliegen.

Doch nun ist Syphax bereits seit dem 11. Mai wieder in der Luft. Man besitze nun «alle Garantieen der Aufsichtsbehörden», kommentierte Frikha nach dem Erstflug. Syphax darf drei Mal wöchentlich von Tunis nach Paris Charles de Gaulle fliegen. Von Djerba und Sfax aus kann die Fluglinie gar so oft fliegen, wie sie will. Das ist im Abkommen mit der Nationalairline Tunisair festgelegt, das nach Frikhas Ultimatum zustande kam. Anfang Juni wurde der Airline gar die Ehre zuteil, als erster privater Anbieter überhaupt die tunesische Fußballnationalmannschaft transportieren zu dürfen. Sie brachte die Elf zu einem WM-Qualifikationsspiel auf die Kapverden.

Flüge nach Libyen

Syphax bietet derzeit neben den täglichen Flügen nach Paris ab Juli auch drei wöchentliche Verbindungen von Sfax nach Marseille, Lyon, Nizza und Rom sowie zwei mal pro Woche nach Casablanca, Istanbul und Benghazi an. Die Flotte besteht aus zwei Airbus A319, bald soll ein dritter hinzukommen. Ab 2015 dann ist auch ein A320 als Verstärkung geplant. Das ist indes noch nicht alles. Man habe die Vorbereitungen für einen Börsengang eingeleitet, meldete Frikha kürzlich. Man darf gespannt sein, was daraus wird.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack