Mit dem Avro RJ85 fliegt Skyjet Flugplätze an, welche bisher kaum erschlossen waren.

Skyjet setzt auf ferne Flugplätze

Die neue philippinische Airline eröffnet Verbindungen in abgelegene Regionen. Der Jumbolino soll es möglich machen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Kurze, teilweise unbefestigte Pisten, keine Anflughilfen und nur eine bescheidene Infrastruktur am Boden. Genau solche Flugplätze hat die philippinische Skyjet Air im Visier. Die Landebahnen liegen auf den zahlreichen kleinen Inseln des Landes. Die Airline sieht hier ein enormes touristisches Potenzial. «Wir verkaufen Tourismusdestinationen, keine Flugzeugsitze. Wir arbeiten mit den lokalen Behörden zusammen, welche ähnliche Vorstellungen eines nachhaltigen Tourismus haben wie wir», erklärt Airline-Chef Joel Mendoza gegenüber der philippinischen Onlineplattform rappler.com.

Aufgrund der Pistenverhältnisse hat sich der Boss Joel Mendoza höchstpersönlich für eine BAe 146-200 entschieden. Dieser Flugzeugtyp ist auch bei verschiedenen Fluggesellschaften in Europa im Einsatz wie Lufthansa, KLM-Air France (Cityjet) oder Swiss (setzt den größeren RJ100 ein). Im deutschen Sprachgebrauch wird er aufgrund seiner Optik auch liebevoll Jumbolino genannt. Das vierstrahlige Flugzeug hat 94 Sitzplätze und eignet sich für den Betrieb auf kurzen und sogar unbefestigten Landebahnen. Die eingebaute Treppe und selbststartende Triebwerke machen einen Betrieb auf Flugplätzen ohne entsprechende Infrastruktur möglich.

Kein Lowcost-Modell

Die junge Airline wartet noch auf eine definitive Betriebsgenehmigung der zuständigen Behörde. Bereits jetzt fliegt sie mit einer provisorischen Genehmigung den Flugplatz auf der Insel Basco an. In der ersten Oktoberwoche sollen weitere Verbindungen von Manila nach Virac, Catarman und Surigao dazu kommen. Destinationen, welche vor allem Touristen anlocken sollen. Dabei setzt Skyjet-Air-Chef Mendosa explizit nicht auf das Lowcost-Konzept. Er will den vollen Service der Premium-Airlines bieten: Snacks und Getränke an Bord gar unlimitiert.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier