Singapores Internet-Desaster

«Schrecklich», «seltsam», «kompliziert» - die Kunden von Singapore sind nicht zufrieden mit der neuen Website der Airline.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Eigentlich hatte Singapore Airlines es nur gut gemeint. Mit dem Relaunch der Website wollte die Fluggesellschaft ihren Kunden einen rundum besseren Service bieten - bei Buchung, Zahlung, Nutzerfreundlichkeit. Was die Kunden bekamen: Seitenladefehler, Probleme bei der Kreditkartenzahlung, bei der Auswahl der Sitze - eigentlich bei allem.

Im australischen Internet-Diskussionsforum Whirlpool hatte sich zu dem Thema schnell ein Thread geöffnet. Einige Reisende waren sogar so sauer, dass sie auf eine Buchung bei SIA ganz verzichteten. «Ich wollte einen Flug buchen, aber die Website hat nicht funktioniert», so ein Nutzer. «ich habe mich dann für Malaysia entschieden und sogar noch 50 Dollar gespart».

Grund für die Probleme ist auch der massive Gebrauch von Flash auf der Seite - auf mobilen Geräten wie iPhone oder iPad funktioniert das nicht. Die Kunden der Airline waren so genervt von dem neuen Design, dass sie sogar eine Petition im Intenet eröffneten, in der sie sich dafür einsetzten, dass die Airline wieder zur alten Homepage zurück kehrt.

Alarmglocken läuten

Dieses Feedback hat wohl bei SIA-Chef Goh Choon Phong die Alarmglocken klingeln lassen. Der CEO der Airline entschuldigte sich persönlich bei seinen Kunden für die Probleme, die der Relaunch verursacht hat. «Wir suchen keine Ausreden für die Probleme, die unsere neue Seite ihnen bereitet hat», so Phong. Man arbeite mit Hochdruck daran, die Unannehmlichkeiten zu beheben und hätte einen grossen Teil der Fehler auch schon beseitigen können.

«Uns ist bewusst, dass es eine ganze Menge Optionen gibt, wenn Sie Ihre Reisen buchen. Für die Kunden, die uns dennoch unterstützen, sind wir natürlich umso dankbarer. Das ist auf keinen Fall selbstverständlich», so der zerknirschte CEO. Man werde alles daran setzen, das Vertrauen der Passagiere wieder zu gewinnen. Bis wann die Probleme komplett behoben sind, lässt er die Kunden allerdings nicht wissen.

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies