Ehemaliger Flieger von Rainbow Airlines: Von Zimbabwe nach Südafrika.

ZimbabweRainbow Airlines will es im zweiten Anlauf schaffen

Mit Rainbow Airlines soll Zimbabwe noch im Januar eine neue Fluggesellschaft bekommen. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Vorsicht geboten ist.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz
Pilatus Logo

Junior Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz
Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Am 25. Januar soll der erste Flug von Rainbow Airlines vom Harare International Airport in Richtung Johannesburg abheben. Ab dann will die neue Fluggesellschaft aus Zimbabwe die beiden Städte mit einer 50-sitzigen Bombardier CRJ100 täglich verbinden. Laut dem neuen Airline-Chef Ed Berry soll innerhalb der ersten vier Monate des Flugbetriebs eine weitere Maschine des selben Typs hinzukommen.

Weitere nationale und internationale Routen sind geplant, als nächste sollen Harare - Victoria Falls und Harare - Kapstadt gestartet werden. Die Maschinen sind geleast von der südafrikanischen Fluggesellschaft Cem Air, die auch die Wartung übernehmen soll. Berry zufolge hat Rainbow den Zertifizierungsprozess durchlaufen und ist nun startklar.

Im ersten Anlauf gescheitert

Eigentlich wollte Rainbow schon im August 2015 den Betrieb aufnehmen und mit einer Boeing 737-300 von Harare nach Johannesburg fliegen. Doch trotz eines erhaltenen Luftverkehrsbetreiberzeugnises (Englisch: Air Operator's Certificate AOC) und Flugzeug verschob die Airline den Start für unbestimmte Zeit und verwies auf Probleme durch eine Gesetzesänderung.

Sollte dieses Mal alles funktionieren, hat sich die Fluggesellschaft schon weitere Ziele gesteckt: Chef Berry, zuvor für Fastjet tätig, hofft darauf, Flüge anbieten zu können von Harare nach Nairobi (Kenia), Lubumbashi und Kinshasa (beide Demokratische Republik Kongo), Durban (Südafrika), Beira und Maputo (beide Mozambique) und von Bulawayo (Zimbabwe) nach Johannesburg. Auch weitere nationale Verbindungen sollen folgen.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin