So wird die erste Boeing 737 Max von Norwegian aussehen. Das Leitwerk ziert ein Porträt von Freddie Laker. Der ehemalige Militärpilot gründete in seinem Leben mehrere Fluglinien.

Boeing 737 MaxNorwegian ehrt Pionier und Pleitier

Die erste Boeing 737 Max der Billigairline ziert das Porträt eines Mannes, der einst genau das versuchte, was Norwegian jetzt voller Tatendrang macht.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Mit der Boeing 737 Max hat Norwegian viel vor. Mit dem neuen Flugzeug wird die Billigfluggesellschaft schon ab Juni von Europa aus Städte in Nordamerika bedienen. Die Nutzung des modernen, kleineren Flugzeuges auf Langstrecken bringt ihr Kostenvorteile. Die Maschinen brauchen weniger Treibstoff. Zudem lassen sie sich schneller füllen.

Kein Wunder, dass sich Norwegian schon riesig auf die Ankunft der ersten Boeing 737 Max freut. Sie wird im Mai erwartet. Und zur Demonstration, wie wichtig dieses Ereignis für sie ist, tauft die Fluggesellschaft das erste neue Flugzeug auf den Namen einer besonderen Persönlichkeit: Die Boeing 737 Max wird nach Freddie Laker benannt.

Billigflüge mit der DC-10

Laker gilt als Erfinder der Billigairlines. Der Brite bot mit seiner 1966 gegründeten Laker Airways zuerst billige Charterflüge ab Großbritannien und Deutschland an. 1973 erwies er sich als Pionier und führte erstmals in der Geschichte der Luftfahrt Billig-Langstreckenflüge ein. Er flog mit seinem Skytrain genannten Service mit McDonnell Douglas DC-10 von London Gatwick in die USA. Passagiere mussten für alle Extras einzeln zahlen.

Ab 1980 wollte Laker auch innerhalb von Europa Billigflüge anbieten. Doch die etablierten Airlines wehrten sich sehr erfolgreich. Vor allem British Airways legte Laker jeden auch nur möglichen Stein in den Weg. Diese Abwehrschlacht erwies sich als zu aufwändig für Laker. 1982 schlitterte seine Laker Airways in die Pleite.

Zwei wichtige Männer unterstützt

Selbst war Laker danach nicht mehr wirklich erfolgreich. Auch seine spätere Fluglinie auf den Bahamas ging pleite. Er unterstützte aber später  zwei Männer, die sich mit den Etablierten anlegten: Virgin-Atlantic-Patron Richard Branson und Easyjet-Gründer Stelios Haji-Ioannou. Es war eine späte Rache an British Airways. Nun erweist Norwegian dem 2006 verstorbenen Freddie Laker eine große Ehre.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Bilder zur ersten Boeing 737 Max, zu Freddie Laker und zu Laker Airways.

Mehr zum Thema

Die drei neuen Flugzeuge von Flyone: Sie tragen die neue Lackierung.

So sieht die neue Lackierung von Flyone aus

Der Airbus A320 mit der neuen Lackierung von oben.

Airbus A320 von Brussels Airlines fliegt das Atomium durch Europa

Boeing 757 in rot-weiß: Beim A330 Neo ist die Farbe Rot nicht vorgesehen.

Warum gibt es keinen roten Airbus A330 Neo von Condor?

Saudia kleidet die Flugzeuge neu. Grün ist die neue Hauptfarbe.

Saudia kleidet künftig alle Flugzeuge im Retro-Look

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg